Fit sein macht Spaß und fühlt sich toll an! Und dabei auch noch sportliche Erfolge feiern zu können ist doppelt schön.
Hier können Sie Menschen kennen lernen, die es geschafft haben und ihre persönliche Erfolgsgeschichte geschrieben haben; sei es eine neue Bestzeit, ein Platz auf dem Siegertreppchen oder zum ersten Mal 10 km gelaufen.
Eine Auswahl der
RUNNING Company Erfolgsgeschichten finden Sie folgend.
Das Projekt "Marathon" – Harald Numrich, Jhg. 1969
London Marathon 2013: 42 km Party! – Sabine Numrich, Jhg. 1963
Marathon Berlin 2012... das ist nicht zu toppen! – Franziska Czechowsky, Jhg. 1958
Vom Nordic Walking zur Running Company zum Halbmarathon-Aspirant – Rainer Gärtner, Jhg. 1962
Drei Bestzeiten in einem Monat – Michael Schropp, Jhg. 1964
Mit dem Running Company-Laufcamp zum "Guaranteed Entry" für NYC – Christian Götz, Jhg. 1983
Der Traum vom Marathon unter 3h – Marek Neumann, Jhg. 1979
Zehn Frauen und ein Mann – Harald Numrich, Jhg. 1969
Mit Gomez in Wien! – Brigitte Morgenstern, Jhg. 1973
Wien - ich war dabei! – Sabine Numrich, Jhg. 1963
Take the magic Step! – Volker Scherhammer, Jhg. 1973
Ich laufe Marathon! – Martina Knierim, Jhg. 1981
Ich wollte niemals nach New York! – Ute Becker, Jhg. 1967
Mit Livigno Höhentraining zur neuen Halbmarathon Bestzeit – Stefan Oblinger, Jhg. 1973
Halbmarathon-Premiere beim München Marathon geglückt – Esin Kazzaz, Jhg. 1975
Von München über Livigno zum Berlin Marathon – Henrik Lange, Jhg. 1979
Mit Stabi-Training und Geduld zum Sieg beim Stadtlauf München 2011 – Hanna Feller, Jhg. 1982
London Marathon 2011: Well done Jürgen – Jürgen Mittelhammer, Jhg. 1966
Bestzeiten-Hattrick HM-10k-M in nur 3 Wochen (19.3.-10.4.2011) – Jessica Kuchenbecker, Jhg. 1973
Schulter-an-Schulter Zieleinlauf mit Bianca - Jahresbestzeit in Anzing – André Hornung, Jhg. 1963
Beim Forstlauf in Anzing hab ich’s tatsächlich geschafft! – Franziska Czechowsky, Jhg. 1958
Bronze bei den Allianz Games dank Lauftraining mit Bianca – Fabiola Reges-Huber, Jhg. 1960
From Zero to Hero – Andreas Lenk, Jhg. 1968
Sechs Monate Lauftraining und dann 25 min. schneller im Halbmarathon – Sabine Botterer, Jhg. 1974
Bestzeit beim London Marathon 2010 nach 1 Woche Toskana Laufcamp – Stefanie Gunst, Jhg. 1983
Bester Kumpel + professionelles Halbmarathon Training = neue Bestzeit – Rainer Schmidt, Jhg. 1971
Ein Traum wird endlich wahr, Vienna City Marathon 2010 – Kirsten Graham, Jhg. 1977
Neue Halbmarathon Bestzeit am Heldenplatz in Wien 2010 – Meike Leopold, Jhg. 1966
Yes, I did it, New York Marathon 2009 – Karin Bindig, Jhg. 1971
Zwei Bestzeiten an einem Tag beim München Marathon 2009? – Wolfgang Auer, Jhg. 1965
Alte Marathon Bestzeit pulverisiert beim München Marathon 2009 – Thomas Maier, Jhg. 1963
Beim München Marathon 2009 mit 55 knapp an der Marathonbestzeit vorbei – Heidi Siebert, Jhg. 1954
Die Generalprobe für den Marathon 2009 geschafft... – Christine Hund, Jhg. 1971
Rechtsrheinisch das Saisonziel 2009 schon im August erreicht – Volker Krause, Jhg. 1963
59-Minuten-Marke beim Dachauer Straßenlauf 2009 geknackt – Andreas Reinstadler, Jhg. 1953
Das Projekt persönliche Bestzeit beim Run4Africa 2009 – Bernd Hilbig, Jhg. 1968
Alles fing ganz harmlos an 2008 – Christine Köber, Jhg. 1973
Gibt es neben Tennis noch andere Sportarten? – Wolfgang Leitner, Jhg. 1967
Immer schneller – Zuletzt 5 Minuten beim Dachauer Volkslauf 2008 – Ursula Eberhardt, Jhg. 1969
Timisoara Marathon 2008: Laufneuling erliegt Adrenalin-Überdosis – Dirk Weske, Jhg. 1966
Vom Couch-Potato zum Marathon-Aspirant – Götz Ziegler, Jhg. 1972
Laufen ist nicht gleich laufen! – Britta Herbst, Jhg. 1968
"Zu Beginn meines Lauftrainings bei der RUNNING Company dachte ich noch, dass ein Marathon keine große Sache sei und mit ein paar Wochen Vorbereitung leicht zu schaffen wäre. Schnell habe ich jedoch gemerkt, dass ein Marathon nicht einfach nur ein langer Lauf ist, sondern ein „Projekt“.
Dieses Projekt begann damit, dass ich mich 2012 mit der professionellen Unterstützung der RUNNING Company vom joggenden Gelegenheitsläufer zum ambitionierten Freizeitläufer entwickelte. Nach einigen erfolgreichen 10km-Läufen und Halbmarathons fühlte ich mich reif für den Marathon. Wir (d.h. meine Frau Sabine und ich) hatten uns für dieses Debüt London ausgewählt, eine meiner Lieblingsstädte. Nach intensivem Training mit einem Trainingsplan von Bianca und einer Woche Toskana-Laufcamp standen wir am 21.4.2013 schließlich in Greenwich am Startbogen, auf dem es hieß „Good luck – See you at the finish“.
Die Strecke führte zunächst durch den Süden Londons, bis man kurz vor der Hälfte die Tower-Bridge erreichte. Gesäumt von einer unsäglichen Menge von jubelnden Zuschauern durfte ich diese Brücke überqueren! Gänsehaut-Feeling pur und definitiv einer der Höhepunkte meiner Läuferkarriere! Der Kurs schlängelte sich dann weiter durch die Docklands und von dort wieder zurück Richtung Westend. Und bei KM 35 machte er dann auch vor mir nicht halt – der Mann mit dem Hammer. Er äußerte sich in leicht verhärteten Waden. Aber was wäre ein Marathon ohne zu kämpfen! Ich dachte nur noch „Ich will die Finisher-Medaille“ und verringerte meine Laufgeschwindigkeit. Konzentriert auf einen ruhigen und möglichst lockeren Laufstil konnte ich das Rennen ohne Gehpause fortsetzen. Und schließlich lag er vor mir – der Buckingham-Palace. Nur noch eine Kurve und dann sah ich die Ziellinie, die ich 4:24.26 h nach meinem Start jubelnd durchlief. Ich bekam die lang ersehnte Medaille von einem netten Helfer umgehängt, der zu mir sagte: „Well done, Harald„."
Harald
"Vor 2 Jahren im März schlug ich bei Bianca im Dantestadion auf und hatte vor im Herbst Marathon zu laufen (bis dahin schaffte ich mit Mühe 10 km). Den Blick von Bianca, als ich sie fragte, ob ich das schaffen könne, werde ich nie vergessen :-). Ich hab´s dann auch gelassen ;-) und habe mich erst mal auf die kürzere Variante - Halbmarathon – konzentriert.
Die Idee Marathon zu laufen, habe ich aber nicht aufgegeben. Als ich mich dann endlich – nach vielen Trainingsmonaten mit Unterstützung eines Trainingsplans – fit für einen Marathon fühlte, kam die Idee auf, dass das Marathon-Debut etwas Besonderes sein soll. Also haben wir uns im Sommer 2012 für den Virgin-London-Marathon angemeldet. „Wir“, sind ein eingespieltes Team, das sich in Wien bei meiner Halbmarathonpremiere bereits bewährt hatte (Brigitte, Harald und Ute – damals war auch Franziska dabei).

Den Winter 2012/13 habe ich laufend verbracht. Ich habe die Winterlaufserie in München überraschenderweise sogar mit dem 3. Platz in meiner Altersklasse geschafft! Wintertraining ist toll – außer es liegen 15 cm Neuschnee o)!
Die letzten Wochen des Marathontrainings zeigten mir aber dann doch die Grenzen meiner körperlichen Leistungsfähigkeit auf. Aber mit viel Unterstützung durch meine Mitläufer und der RC-Gemeinde; Biancas und der Anpassung des Trainings, habe ich auch diese Zeit geschafft.
Am 21.4.2013 war es dann soweit! Ich durfte endlich am Start stehen und die 42,195 km bei traumhaften Laufbedingungen in London laufen! Ich wurde von der Menschenmasse am Rand von Beginn an förmlich ins Ziel getragen. Leider habe ich meine Mitläuferin Brigitte im engen Gedränge in den Docklands verloren.
Als ich das Schild „800 m left“ sah, wusste ich – ich hab´s geschafft!
Ja, ich hab´s geschafft – ich bin 42,195 km gelaufen! Und dank der guten Vorbereitung bei Bianca und der tollen Organisation während des Laufs, auch mit einer – für mich – guten Zeit!
Ich habe jeden Schritt genossen, ich habe die Stimmung an der Strecke aufgesaugt und ich bin die 42 km mit einem fetten Dauer-Grinsen im Gesicht gelaufen!
Was für ein Lauf und was für eine Party auf 42 km!
Und wenn ich endlich wieder richtig gehen kann, ohne dass mir in der U-Bahn ein Platz angeboten wird, dann denke ich vielleicht auch wieder daran einen Marathon zu laufen :-) ...
Vielen Dank Euch allen!"
Sabine (ganz links auf dem Foto)
"Wie es dazu kam, dass ich plötzlich im Dezember 2011 eine Mail erhielt, die mir bestätigte, dass ich einen Startplatz für den 39. Berlin Marathon im September 2012 hätte, ja, das weiß ich auch nicht mehr genau. Ich erinnere mich nur noch, dass ich irgendwo las, dass es für Berlin 2012 noch etwa 100 Startplätze gäbe . . .
Zum Glück machte mir Running Company-Chefin Bianca Mut: Nach dem Einsteigertraining und dem Erfolg als Running Company-Meisterin 2010, dem ersten Halbmarathon in 2011, einem RC-Marathon-Trainingsplan und dem Livigno Höhentraining könne nichts schiefgehen. Außerdem hatte ich große moralische Unterstützung der Running Companys: Brigitte, Ute, Sabine, Harald, Karin, Ute und viele mehr: „Franziska, Du schaffst es!“

Trotz immenser Nervosität in der Vorbereitung war ich am großen Tag ganz ruhig als ich zum Startplatz vor dem Reichstag fuhr. Bianca's Motivationszettel in der Tasche, die Tipps vom Marathon-Infoabend im Kopf, Verpflegung im Rucksack und meine Lieblings-laufschuhe an den Füssen – das muß zu schaffen sein! Außerdem passten alle Rahmenbedingungen: die Temperatur war ideal, die Organisation perfekt und ich bestmöglich vorbereitet.
Die ersten Kilometer lief ich noch hochkonzentriert, dann begann ich zu genießen: großartige Kulissen, mitreißende Musik-Bands an der Strecke, tolle Motivation durch die Zuschauer. Plötzlich war da schon das Halbmarathon-Schild – das Ganze noch ohne große Anstrengung. Und so ging es auch noch eine Weile. Erst nach KM 30 fing es an mühsam zu werden. Doch als ich mir bei KM 37 gerade eine Gehpause gönnen wollte, da rief plötzlich jemand: „Franziska, da bist Du ja! Jetzt begleite ich Dich.“
Tatsächlich schlüpfte Karin durch die Absperrung und lief neben mir her. Karin, die auch bei der Running Company trainiert, hatte gerade ihren Lebensgefährten Michael mit Bestzeit ins Ziel supportet und über Handy Kontakt mit Bianca in München gehalten. Bianca saß in München am PC und verfolgte alle ihre Marathonis über das Internet. Erst später erfuhr ich, dass viele Running Companys mit denen ich donnerstags und sonntags zuvor trainiert hatte, den Marathon am PC verfolgten und mitfieberten. Es war toll: Ich bin niemals alleine gelaufen!
Durch Karins Unterstützung war es nichts mit einer Gehpause – mit einer so großartigen Supporterin an seiner Seite kann man keine Gehpause einlegen. Ich genoss die bewundernden und manchmal ein wenig neidischen Blicke der anderen Läufer, die nicht so privilegiert waren. Kurz vor dem Brandenburger Tor verabschiedete sich Karin, und ich ließ mich von der Euphorie ein Marathoni zu sein nach 4:41 h ins Ziel tragen.
Dies war noch nicht das letzte großartige Erlebnis an diesem Tag. Außerhalb des Marathongeländes am Treffpunkt beim Buchstaben R (wie Running Company) warteten alle Running Companys (die natürlich ein klein wenig schneller im Ziel waren) auf mich und wir konnten uns gegenseitig beglückwünschen.
Vielen Dank Euch allen!"
Franziska
"Noch im Januar 2011 waren meine heutigen Trainingseinheiten für mich unvorstellbar. Mit damals 111,5 „Frustkilos“ war ich rund und seit Jahren unsportlich. Im Februar 2011 machte es dann „klick“ und in einer Reha bekam ich den nötigen Feinschliff in „wie ernähre ich mich richtig" und beim Nordic Walking und Cross Trainer Training daheim, fand ich vom November 2011 bis zum April 2012 meinen Weg zum Idealgewicht 77 kg zurück.

Im April 2012, mittlerweile fit wie ein Turnschuh, stellte sich die Frage wie das erreichte Ziel, mein persönliches Idealgewicht, auf Dauer zu halten. Aus Neugier stellte ich mich in meinem Fitness- Studio an einen Sonntagmorgen auf´s Laufband, um mal die „angebliche“ Faszination der Läufer nachvollziehen zu können.
Nach nur 30 Minuten Laufband hatte ich doppelt so viel Kalorien verbrannt wie auf dem Cross Trainer bzw. beim Nordic Walking und auch der Kopf war frei. Was ich nie geglaubt hätte, war nun auch bei mir eingetreten: Start running and never stop!
Weitere Laufkilometer auf dem Laufband im Studio folgten. Anfang April 2012 waren es schon 40 Minuten… nun wurde ich neugierig, wollte nach draußen. Endlich an die frische Luft zum Laufen, aber bloß nichts falsch machen.
Heute bin ich immer noch bei Running Company jeden Mittwoch oder Sonntag mit dabei und privat jeden Montag mit meinen gemeinsamen Lauffreunden aus unserem START Running Einsteiger-Laufkurs unterwegs.
Mein nächstes Ziel beim Münchner Stadtmarathon 2013 ist es den Halbmarathon zu laufen und natürlich weiterhin mein Idealgewicht zu halten :-).
Nachtrag:
Ich hab es geschafft und das noch im alten Jahr 2012 – meinen ersten Trainingshalbmarathon! Streckenlänge: 22,10 km, Gesamtzeit 2h34min, Ø-Pace 6:59 min/km.
"
Rainer
"40:44 Minuten (10 km) – 1:29:17 Stunden (Halbmarathon) – 3:12:17 Stunden (Marathon): Zeiten, die für mich vor zwei Jahren noch unvorstellbar waren.
Nach einem dreijährigen Indienaufenthalt konnte ich mich dank Yoga zwar super verbiegen, aber meine Kondition war auf dem Nullpunkt. Anfang 2010 fing ich daher wieder an, regelmäßig zu laufen. Ziel meines Trainings: der München Marathon im Oktober. Trotz guter Vorbereitung musste ich bereits nach 20 km meine erste Gehpause einlegen – und es war nicht die letzte. Nach 42,195 km zeigte die Uhr im Olympiastadion eine Zeit von über vier Stunden an. Statt Euphorie machte sich ein Gefühl der Unzufriedenheit breit.

So machte ich mich auf die Suche nach professioneller Unterstützung und landete schließlich bei Bianca und ihrer RUNNING Company. Dies war der Beginn eines strukturierten und effektiven Lauftrainings – egal bei welchem Wetter. Neben meiner Ausdauer verbesserte sich auch meine Schnelligkeit. 3:40:11 Stunden beim Hamburg Marathon im Mai 2011, nicht schlecht! Doch jetzt hatte ich Blut geleckt.
Bewaffnet mit Biancas Trainingsplänen nahm ich den nächsten Marathon ins Visier. In Frankfurt verpasste ich meine angepeilte Zeit von 3:30 Stunden ganz knapp. Aber das spornte mich nur noch mehr an.
Und dann 3:19:20 Stunden beim Hamburg Marathon 2012! Diese Zeit war unglaublich, ich war hochzufrieden und überglücklich. Karin, meine Lebensgefährtin, und im Nebenjob mein glühendster Fan und zuverlässigster Supporter, meinte: „Das war’s dann, schneller geht’s nicht. Diese Zeit ist nicht zu toppen."
Trotzdem entschied ich mich, bei weiteren Läufen zu starten – mit Erfolg. Nun jagte eine Bestzeit die nächste: 1:29:17 Stunden beim Halbmarathon in Altötting, 40:44 Minuten beim 10 km Lauf in Erding. Und dann kam endlich Berlin: 40.000 Läufer aus 125 Nationen, 1 Million Zuschauer, 80 Bands und traumhaftes Herbstwetter. Ein Wahnsinn. Die Stimmung an und auf der Strecke durch die Hauptstadt war einmalig. Ich lief ein perfektes Rennen und beendete meinen 5. Marathon kurz hinter dem Brandenburger Tor in 3:12:17 Stunden.
Die Winterlaufserie 2011/2012, das Trainingscamp in der Toskana, das Höhentraining in Livigno sowie meine Trainingspläne legten den Grundstein für die Form meines Lebens – und das mit knapp 48.
Und meine Ziele für 2013? Ich überlege noch...
Dieser Erfolg kommt aber nicht von allein. Dahinter steckt regelmäßiges Training, hoher Zeitaufwand, jede Menge Motivation und eiserner Wille. Insbesondere, wenn es einmal nicht so läuft. Doch am Ende halte ich es, wie es auf Marcel Nguyens Brust-Tattoo zu lesen ist: Pain is temporary. Pride is forever."
Michael
"Mein Traum-Ziel war seit Längerem die Direkt-Qualifikation für den New York City Marathon. Nachdem ich im letzten Jahr mehrmals, u.a. mit einer Marathon-Zeit von 2:55:31, knapp an der Qualifikations-Zeit vorbei geschrammt bin, wurde diese leider auf 2:45 Stunden verschärft. Trotzdem wollte ich meinen Traum nicht aus den Augen lassen und beim Berlin Marathon erneut angreifen. Als ich vom Höhentrainings-Laufcamp der Running Company in Livigno erfahren habe, da dachte ich: Das ist die ideale Gelegenheit, noch die letzten Trainingsspitzen zu setzen.

Die Landschaft in Livigno ist wunderschön und die Trainings-bedingungen ideal. Ich hatte sogar Spaß am sonst nicht sehr gemochten Trail-Laufen. Und Grundausdauer-Läufe waren in der Gruppe sehr kurzweilig. Neben Stabilisations- und Koordinations-übungen, die ich zuvor nie gemacht hatte, fand ich auch die Tempo-Einheiten ungewohnt. Ungewohnt hart. So war ich zuversichtlich, dass Biancas Trainingsplan die richtigen Reize setzt, selbst wenn man vom Höhentrainings-Effekt allein einmal absieht. Und selbst wenn ich meine Traum-Zeit nicht erreichen würde: Ich habe einen Traum-Laufurlaub verbracht und viele nette Menschen kennengelernt.
Als ich bei idealem Laufwetter in der Startaufstellung beim Berlin-Marathon stand, da war eine so gespannte und erwartungsvolle Atmosphäre, dass ich dort schon Gänsehaut hatte und mir beinahe Vorfreude-Tränen kamen. Ich wollte es riskieren. Es würde hart werden und möglicherweise würde ich mich überfordern, aber ich wollte alles auf eine Karte setzen.
Im Ziel war ich nach 2:43:44 h (netto) und ich war mindestens so glücklich wie nach meinem ersten Marathon und mir kamen wieder einmal beinahe Freuden-Tränen. Das Unglaubliche an diesem Marathon war für mich neben der Zeit auch wie problemlos das Rennen für mich gelaufen ist: Das war nicht nur mein schnellster, sondern auch mein einfachster Marathon bisher. Ich bin überzeugt: Das Höhentraining mit der Running Company hat gewirkt. Und: New York City, ich komme."
Christian
"Als ich mir im Juni dieses Jahres nach dem anstrengenden Frühjahr zwei Wochen Laufpause genehmigte, fand ich die Zeit, über die Vorbereitung zum Berlin Marathon 2012 genauer nachzudenken. Es sollte mein zweiter Marathon werden. Meine Premiere fand am 22.4. im schönen Spreewald statt, einer sehr beschaulichen aber leider auch fast publikumslosen Veranstaltung. Ich hatte mir diesen Ort ausgesucht, um möglichst ohne Druck an diese Distanz herangehen zu können. Den Druck machte ich mir allerdings selbst. Etwas naiv wollte ich die 3h-Grenze knacken, und das mit einer wenig systematischen Vorbereitung. Viele Kilometer hatte ich im Winter gemacht, der 3h-Steffny-Plan war allerdings nur etwas Gewissensberuhigung und stand gegen Ende auch nur auf dem Papier. Es kam, wie es kommen musste: die zweite Hälfte des Marathons war eine Katastrophe mit vielen Gehpausen und einem respektablen positiven Split, ab KM 28 ging kaum noch etwas und nur dank der Begleitung von meiner Frau Britta auf dem Rad konnte ich den Lauf überhaupt noch regulär beenden.

Groß enttäuscht war ich ob der 3:11 h trotzdem nicht, aber mir sehr wohl war bewusst, dass mir ohne eine gründlichere Vorbereitung das gleiche Dilemma in Berlin blühen würde. Also schrieb ich Bianca eine Mail und fragte sie, ob mein 3h-Vorhaben überhaupt realistisch sei. Sie sah sich meine bisherigen Zeiten an und als ihre Antwort positiv ausfiel, war der 3-monatige Trainingsplan gebucht. Was zunächst noch recht entspannt losging, war gegen Ende doch eine ziemliche Herausforderung:
4-5 Trainingseinheiten pro Woche, der Spagat zwischen Familie, Job und Sport wurde immer größer und fordernder. Auch im Urlaub ging es raus zu Tempoeinheiten auf der Deutschen Fehnroute. Gleich danach setzte mich eine Erkältung außer Gefecht, es sollte zum Glück der einzige Stolperstein in der gesamten Vorbereitung sein. Ich blieb aber ruhig, denn wer kann schon von sich behaupten, völlig problemlos eine 3-monatige Marathon-Vorbereitung durchzuziehen?
Zum Glück kam der Tag X – der 30.9.2012 – sehr schnell und ich fühlte mich sehr gut vorbereitet, die 42,195 km in meiner gewünschten sub 3h zu packen. Was man sich im Lauftraining nur schwer vorstellen kann, die notwendige Pace von 4:15 min/km über diese entsetzlich lange Zeit zu laufen, wurde an diesem Tag schöne Realität. Die ersten 20 km zogen nur so an mir vorbei, ohne dass ich mir wirklich bewusst war, hier einen Marathon zu bestreiten. Natürlich hatte ich die genauen Tempovorgaben von Bianca im Kopf, trotzdem lief ich auch diesmal ca. 2 min. schneller.
Aber dieses Mal war da die gewisse "kontrollierte Offensive", die Handbremse war bis KM 25 noch ein ganz klein wenig angezogen, den erhobenen Zeigefinger der Trainerin immer vor meinem geistigen Auge. Im Spreewald waren die Reserven zu diesem Zeitpunkt komplett aufgebraucht.
Der richtige Marathon begann aber auch in Berlin bei KM 30. Die Beine wurden müde, das Tempo kontinuierlich langsamer und auch der Kopf hegte ernste Zweifel an meinem Ziel. Die letzten harten Trainingswochen, sollten die wirklich umsonst gewesen sein? Nein! Mit Unterstützung der Berliner und meiner Familie (die bei KM 39 auf mich gewartet hat), kämpfte ich mich durch die Straßen und konnte sogar ohne einen Endspurt das Rennen jubelnd beenden. Die 2:57 h auf der Uhr nahm ich mit großer Erleichterung zur Kenntnis. Es hatte tatsächlich gereicht, und wie!
Marek
"Als Ausgleich zum ständigen Sitzen in der Arbeit habe ich mich Ende letzten Jahres auf die Suche nach einer Sportart gemacht, bei der ich mich viel bewegen kann und zeitlich und ortstechnisch flexibel bin. Die Wahl ist recht schnell aufs Laufen gefallen, da ich bisher schon des Öfteren an der Isar meine Runden gedreht hatte. Ein wirkliches Konzept hatte ich bis dahin nicht, und einen Fortschritt habe ich auch schon länger nicht mehr feststellen können.

Nachdem mir die RUNNING Company bei den wenigen offiziellen Läufen aufgefallen war, an denen ich teilgenommen hatte, habe ich mich auf der RC-Homepage schlau gemacht. Ein paar Tage später habe ich dann schon beim Probetraining an einem Donnerstag am Schyrenbad teilgenommen.
Das Training hat mich schnell überzeugt und ich habe festgestellt, wie viel Spaß das Lauftraining in der Gruppe machen kann. Folglich habe ich mich zum RC-Lauftraining angemeldet. Unter anderem das
individuelle Feedback zu meinem Laufstil und die individuellen Vorgaben im abwechslungsreichen Training haben mir von Anfang an sehr geholfen um gesünder, technisch sauberer und letztendlich auch schneller
zu laufen.
Nach einem ersten 10 km Testlauf beim Westparklauf im März (bei dem ich schon viel schneller gelaufen bin, als ich erwartet hatte), wollte ich es dann beim Dachauer Frühlingslauf wissen. Die Voraussetzungen
waren optimal: das Wetter war schön (sonning, aber nicht zu warm) und ich fühlte mich gut. Vor dem Start hat mir Bianca noch Tipps für den Lauf gegeben und dann gings auch schon los. Die ersten beiden
Kilometer habe ich es geschafft, nicht zu schnell anzugehen und auch die folgenden Kilometer konnte ich das anvisierte Tempo halten. Kurz vor Kilometer 8 kam dann Bianca und hat mich von dort aus Richtung
Ziel "gepeitscht". Spätestens auf dem letzten Kilometer war ich komplett im Tunnel und bin nur noch gelaufen, ohne etwas anderes mitzubekommen. Im Ziel blieb die Uhr bei 41:27 min stehen - WOW! Das war
wirklich der Hammer! So eine Zeit auf 10 km hätte ich mir vor einem Jahr nicht mal im Traum zugetraut! Mehr als 8 Minuten schneller als beim Münchner Stadtlauf 2011!
Im Nachhinein habe ich auf meiner Laufuhr festgestellt, dass ich den letzten Kilometer mit einer Pace von 3:48 min. gelaufen bin. Geht da in Zukunft vielleicht noch mehr?
Wir werden sehen... Als
nächstes Ziel steht jetzt aber erstmal mein allererster Halbmarathon an."
Andreas
"Da ich verletzungsbedingt meinen geplanten Marathon im Herbst 2011 absagen musste, wollte ich das neue Läuferjahr zumindest mit einem Halben beginnen. Im November konnte ich wieder ein leichtes Training aufnehmen und ein Ziel für das neue Jahr musste her. Da bot sich der Halbmarathon in Wien im Frühjahr geradezu an.

Am ersten Weihnachtsfeiertag habe ich mich angemeldet – nicht wissend, dass ich als einziger Mann 3 Tage mit 10 netten Mädels im gleichen Hotel in Wien verbringen darf.
Einen Tag nach Weihnachten ging es dann los mit dem Lauftraining bei der Running Company. Ich habe ganz langsam angefangen und bin die 10 km beim Silvesterlauf in 1:03 h gelaufen. Auf Anraten von Trainerin Bianca war ich Pacemaker für meine Frau.
Insgesamt bin ich noch nie so viel im Winter und bei so klirrender Kälte gelaufen, aber die Berganläufe am verschneiten Olympiaberg bei -10 °C und klarem Sternenhimmel hatten in der Tat ihr eigenes Flair – und zeigten Wirkung! Mein Ziel, meinen ersten Halbmarathon unter 2 h zu laufen, wurde immer realistischer.
Gut trainiert und motiviert freute ich mich auf die 21,1 km. Mit der Zielzeit von 1:57:50 h lief ich schließlich auf dem Heldenplatz ein – selbstredend als schnellster männlicher Teilnehmer der Running Company ;-). Ich war total happy! Und die tolle Motivation im Team mit meinen 10 Mitstreiterinnen rundeten das Event ab. Jungs, Ihr habt was verpasst!
Harald (der mit der blauen Jacke)
"Mein erster Marathon, 2010 in Hamburg, war schrecklich. Nach 5 Std. 16 Min. bin ich ins Ziel gekrochen. Danach war mir klar, ich laufe nie wieder Marathon. Eine Woche später habe ich meine Entscheidung revidiert. Und so habe ich den Sommer über brav trainiert und bin im Oktober beim München Marathon an den Start. Und es war fantastisch. Was aber nicht nur an meinem Training lag, ich hatte meinen Marathon-Freund Andi an der Seite. Er lief neben mir und hat mich mit meinen Getränken und Gels, und seiner Anwesenheit unterstützt. Und so sind wir nach 4 Std. 44 Min. ins Ziel gerauscht. Ein Traum. Dieses Glücksgefühl hielt ewig, Tage, Wochen, Monate, bis das Kribbeln wieder kam. Das Marathon-Kribbeln. Der Andi hat mir aber gesagt: Nächstes Mal läufst Du alleine.
Und so führte kein Weg an professionellem Lauftraining vorbei – bei Bianca. Zum wöchentlichen Lauftraining, kam das einwöchige Trainingslager auf Lanzarote dazu und der zehnwöchige Marathon-Trainingsplan. Und ich will keinem was vormachen, das war hart. Bis zu fünfmal Training pro Woche, bei Wind und Wetter. Meine Stimmung war stark abhängig von meiner Trainingsleistung, aber das Ende war in Sicht: Wien-Marathon, am 15. April 2012. Mein Ziel war schneller zu sein als in München und wenn es nur eine Minute ist. Der Zweifel blieb: Was ist, wenn ich’s nicht schaffe? Bei Hamburg war klar, ich hab den Marathon unterschätzt. Dieses Mal, hatte ich das gute Gefühl, alles richtig gemacht zu haben. Fleißig meine Trainingseinheiten abgelaufen, schon drei Tage früher nach Wien gefahren, entspannt vor Ort sein, keinen Stress, extra viel trinken, nicht zu viel zu Fuß gehen, viel schlafen, entspannte Tage in Wien. Ich wusste dennoch: Wenn ich’s nicht schaffe, dann zerbröselt es mich. Ich wusste aber auch, dann werde ich aufgefangen. In Wien waren wir elf Starter von der „Running Company“, und mir war klar, die fangen mich auf.

Der Marathon-Tag war perfekt. Gut gefrühstückt, nicht zu warm, nicht zu kalt, da konnte nichts schief gehen. Aber schon am Start war ich zu blöd, den richtigen Knopf an meiner Laufuhr zu drücken. Erst nach zwei Minuten habe ich’s gemerkt. Ich hatte einen kleinen Zettel dabei, auf denen meine 5km-Zeiten standen, berechnet auf Biancas Zeitangaben. Und bei allen 5km habe ich die Zeiten verglichen: Aber 2 Minuten dazurechnen, oder 2 Minuten abziehen? Irgendwann dachte ich mir, wenn ich mit einer 4:40 ins Ziel komme, bin ich sicher. Von der Strecke habe ich nicht viel mitbekommen, außer, dass meine Freunde aus Karlsruhe bei KM 13, 24 und 37 standen, um mir meine Getränke und Gels zu reichen. Und so war die Versorgung auf der Strecke perfekt.
Für Wien habe ich mir ein neues Trikot gekauft, das schwarze FC Bayern Champions League Trikot von Mario Gomez. Einige Zuschauer am Straßenrand haben das Trikot erkannt und „Hey, FC Bayern“ gerufen, und noch lauter „Gomez“, als ich vorbeigelaufen bin. Einer der Höhepunkte war bei KM 15, als ich einen langsamen Läufer mit einem Dortmund-Trikot überholt habe :-). Und richtig laut wurde es zum Schluss, als ich beim „Erdinger Weißbier“Stand vorbei lief. Die haben das Trikot gleich erkannt.
Der Zieleinlauf, tja, den habe ich dann komplett vergeigt. Ich bin wie eine junge Göttin, mit wehendem Haar, großen Schritten, gazellenähnlich, über den linken, menschenleeren, roten Teppich gesprintet – und kurz vor der Zielmatte sehe ich aus dem Augenwinkel die Fotografen nur am rechten Teppich sitzen. Egal, ich bin im Ziel. Ich stoppe die Zeit, 4 Std. 42 min. Oh je, was jetzt. Plus 2 Minuten? Minus 2 Minuten? Habe ich meine Zeit geschafft? Ich war so fertig. Meine Beine waren hart und ich musste was trinken. Dann bin ich weiter zur Medaillen-Gravur. Die müssen meine Zeit haben. Mit glasigen Augen habe ich dann meine gravierte Medaille betrachtet – 4 Std. 43 Min. 58 Sekunden. Schneller ist schneller, und wenn auch nur um Sekunden.
Meine Running Company-Mädels waren leider schon weg, denen war es zu kalt, und so habe ich meinen Kleiderbeutel geholt und bin ins Hotel gefahren. Ich steig aus dem Aufzug aus und da liegt ein roter Teppich, von der Aufzugstüre zu meiner Zimmertüre, mit einem handgeschriebenen Zettel, „Wir sind stolz auf Dich! 4:43:58.“
Der Marathon in Wien hat mir gezeigt, es liegt nicht nur am Training, und auch nicht nur an der Tagesform oder am Wetter. Es liegt auch am Umfeld, an den Freunden, die an einen glauben. Es liegt an Bianca, die einen richtig trainiert und an einen glaubt, an Andi, der mich immer wieder aufgebaut hat und mir mit seinen Erfahrungen hilft, den Lauf entspannt und gut durchzustehen, aber auch an meinen „Running Company“-Mädels Franziska, Sabine und Ute, bei denen ich wusste, sie fangen mich auf, wenn alles schief geht.
Deine Brigitte
"... wie 33 000 andere auch. Zwischen den vielen Menschen waren auch eine ganze Menge Running Company Frauen und ein Quotenmann! (Wo waren eigentlich unsere restlichen Männer aus der Running Company?)
Nach drei Anläufen, entweder Marathon oder Halbmarathon im letzten Jahr zu laufen, hat es endlich geklappt!

Den ganzen Winter über bin ich im RC-Lauftraining gelaufen, habe Berganläufe im Olympiapark gemacht, Laufkrafttraining, Stabi, Tempoläufe, Ausdauerläufe, Dehnen - alles nach Bianca’s Trainingsplan und dann - was war das plötzlich für ein Schmerz in meinem linken Vorfuß!? Also Trainingspause auf Anraten von Bianca ... aber der Halbmarathon ...! Panik – schon wieder verletzungsbedingt absagen? Kommt nicht in Frage! Ich habe Trainingspause gemacht, und als ich wieder anfing zu laufen, war er wieder da - der Schmerz ... aber er wurde nicht schlimmer und beeinträchtigte mein Training kaum. Ich hatte eh schon wertvolle Trainingswochen verloren. Zwei Wochen vor dem HM habe ich das Training wieder gesteigert - jetzt kam die Angst, meinen ersten Halbmarathon nicht zu schaffen - die Strecke nicht zu schaffen ...! Aber was sollten diese doofen Gedanken – ich vertraute auf Bianca’s Aussage „Du schaffst das!“ und freute mich jetzt einfach darauf, mit den anderen in Wien zu sein und Spaß zu haben - Laufen soll doch vor allem Spaß machen! Ich bin dann ohne große Erwartungen an den Start und wollte einfach nur durchkommen und hinterher Sachertorte essen (nach dem Carboloading Kaiserschmarrn).
Also lief ich und lief ich - und als ich irgendwann plötzlich HINTER mir die Stimme von Franziska hörte, die anfangs weit, weit vor mir lief, dachte ich „Da stimmt was nicht!“. Gut - Franziska hat mich kurz darauf wieder überholt und lief mir davon, aber als ich dann auch noch den 2:15 Pacesetter vor meiner Nase hatte, dachte ich nur noch: „Dran bleiben Sabine!“. Und tatsächlich bin ich 1 Std. 15 Min nach Haile durchs Ziel gelaufen. Da war er wahrscheinlich schon lange zu Hause und hat meinen tollen Einlauf verpasst!
Sabine
"Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten abrufen kann, die im Moment gefragt sind, hat Henry Ford einmal zum Besten gegeben.
Ich war in den letzten Jahren ein einfacher Hobbysportler (der bin ich noch immer) aber mit dem Einstieg in den Triathlon war mir klar, dass ein gezieltes Lauftraining, bei nur 3x Laufen pro Woche (neben 3x schwimmen und 3x Radfahren), auf den Plan muss. Wenn ich nur trainiere wenn es gerade mal passt, stehen die Chancen auf Kontinuität schlecht. Einen festen, regelmäßigen Termin aber lässt man nicht so einfach ausfallen. Eines wurde mir schnell klar- Ein „Date“ muss her.
Aber mit wem und mit welcher Laufgruppe? Ich möchte mich im Training nicht zum Sparringspartner machen lassen. Viele versuchen mit den Schnellsten mitzuhalten und überziehen dann. Man sollte möglichst vernünftige Läufer gleicher Stärke finden, die den Lauftreff nicht zum Ersatzwettkampf umfunktionieren.

Nach Internetrecherche bin ich bei der „Running Company“ gelandet und ich wurde zu einem Probetraining eingeladen. Die angenehme Atmosphäre und der herzliche Empfang haben dazu beigetragen dass ich mittlerweile ein ganzjähriges „Mitglied“ bin.
Die Erfolge mit der Running Company haben sich sehr schnell eingestellt und so konnte ich voriges Jahr meine 10km im Triathlon auf unter 46 Minuten runter schrauben – aber das sollte erst der Anfang meiner „Hobbykarriere“ sein.
Von vielen Triathlonwettkämpfen bereits gebeutelt habe ich mich von Bianca zum Halbmarathon in Altötting überreden lassen. Die bisherige Bestzeit lag bei 1h50min und an die bin ich in den letzten Jahren nie wieder rangekommen. Die Strecke in Altötting gilt als sehr schnelle Naturstrecke. Das Wetter war toll – leider zu gut an die 30 Grad und ich war skeptisch ob bei diesen Bedingungen eine Personal Best (PB) möglich ist.
Ich wollte mich am 1h50m Zugläufer orientieren und deswegen habe ich mich gleich nach dem Start an den Ballon des Zugläufers geheftet. Trotz der Hitze konnte ich das Tempo gut mithalten und bei 10km habe ich gespürt dass heute mehr drinnen ist und habe den Ballon hinter mir gelassen. Auf der Zielgerade wurde ich von Bianca und anderen Running Company Kollegen angefeuert und bin bei 1h44min durchs Ziel geflogen. Personal Best (PB).
Als letzter Höhepunkt und Sportjahresausklang sollte es der Frankfurt Marathon sein. Von zu vielen Wettkämpfen bereits ausgebrannt und kleinen Verletzungen (der Körper wollte mir nur sagen „Ich mag nicht mehr“) habe ich mich dann doch angemeldet und mir blieben nur 2 Monate für eine gezielte Marathonvorbereitung.
Mit viel Skepsis ging ich an den Start. Ziel war es, den Marathon in 3:59 zu laufen - erstmals unter 4 Stunden. Letztendlich blieb die Zeit bei 3h53m stehen. Überglücklich bin ich die Heimreise angetreten und freue mich auf ein erfolgreiches Laufjahr 2012 mit der Running Company.
Allen anderen sei gesagt:
„DIE INNERE EINSTELLUNG IST DER UNTERSCHIED ZWISCHEN TORTUR UND EINEM ABENTEUER.“
Volker (Startnr. 159)
"Hat nicht jeder eine Liste, mit Dingen, die er irgendwann im Leben machen will? Bei mir war das Marathon. Und so beschloss ich, dass aus „Irgendwann“ Realität werden soll. Das Ziel erschien mir so groß und ich wusste: Allein schaffe ich das nicht. Also entschloss ich mich zu einem Laufcamp in Livigno mit der Running Company.
Im Laufcamp wurde mir klar, dass Laufen keine Einzelsportart sein muss. Mit der Running Company ist man Teil eines Laufteams. Das war eine super Erfahrung. Nach dem Laufcamp war ich so motiviert, dass Bianca mich jede Woche mit einem Trainingsplan unterstützt hat.
Ein Jahr habe ich mich für den Marathon in München vorbereitet und der Tag war einfach unglaublich. Dass ich einen Marathon laufe, habe ich erst ab km 29 so richtig realisiert und ab diesem Zeitpunkt war es einfach nur toll. Dauer-Grinsen im Gesicht, die Kilometer flogen nur so davon. Am schönsten waren die letzten 3 km. Dank der prima Renneinteilung konnte ich noch mal richtig Gas geben. Auf der Zielgeraden war sogar noch ein kleiner Sprint drin.

KM 1 bis 5: Meine Hightech-Uhr zeigt mir nicht die richtige Pace an. Ob ich den Hersteller verklagen kann? Na gut, dann laufe ich halt mit dem Pace-Maker für 4 Std. 30.
KM 10: Pacemaker hinter mir gelassen. André versucht mich zu bremsen, ich bin viel zu schnell. Aber wie soll man ohne Hightech-Uhr das geplante Tempo einhalten?
KM 18: Ich muss aufs Klo. Kurz ab ins Dixie? Besser nicht, das kostet unnötig Zeit.
KM 21: Mein Pacemaker überholt mich. Auf eine schlechtere Zeit als unter 4 St. 30. habe ich aber auch keine Lust. Menno!
KM 29: Länger als 29 km bin ich vorher noch nie gelaufen. Persönlicher Rekord!!!
KM 30: André verpasst mich in der Menge und muss mir mit Getränk und Gel hinterher sprinten. Ob ich langsamer laufen soll, damit er sich nicht so beeilen muss? Ach ne, ich lauf ja schon 30 km. Er wird mich schon einholen.
KM 30,2: Andre holt mich ein, ich bekomme Wasser und Gel. Ich laufe Marathon!!!
KM 32: Pacemaker 4 St. 30 überholt. Jawoll!
KM 33: Hab mir eine Blase gelaufen. André bietet mir ein Blasenpflaster an. Was soll ich denn in meinem Runner’s High damit anfangen?
KM 33,5: Bis km 40 ist’s nur noch eine Alsterrunde. Schon x-mal gelaufen, das schaffe ich hier auch.
KM 39: Alsterrunde fast geschafft, in zwei km wartet meine Lauffreundin Karin auf mich.
KM 41: Jaaaaa, Karin ist da!!! Marathon laufen ist suuuuper!
KM 42: Freudentaumel im Marathontor – rein ins Olypmiastadion.
KM 42,2: Schluss-Sprint. Ich lass mich doch auf den letzten Metern nicht mehr überholen"
Martina (Startnr. 8080)
"Ich wollte auch niemals einen Marathon laufen, aber dann kam alles anders. Und alles nur, weil meine beste Freundin einen sportlichen Ehemann hat. Und dieser Ehemann hat eine Cousine, die schon lange davon träumt, einmal im Leben den NYC-Marathon zu laufen. Ich war eigentlich ganz zufrieden damit, sonntags gemütlich durch den Park zu laufen.
Im Januar fiel dann der Entschluss, dass meine Freunde & Co dieses Jahr nach New York fahren und das Abenteuer Marathon wagen. Was will man mit Freunden, die entweder laufen oder vom Laufen reden, wenn man nicht selber läuft? Also habe ich nicht lange gezögert und ebenfalls gebucht, nicht ahnend, auf was ich mich eingelassen habe.
Schnell war klar, nur bei schönem Wetter ein bisschen durch den Park zu laufen reicht nicht aus. Professionelle Hilfe musste her. Unsere Wahl fiel auf die Running Company. Erstmal vorsichtig einmal in der Woche Lauftraining auf der Tartanbahn im Dantestadion. Erste Bekanntschaft mit Stabi-Training und Lauf ABC und einer anschließenden Ganzkörperschwere, die sich im Laufe der Monate zunehmend auf die Beine beschränkte, aber mein steter Begleiter wurde.
Ab August ging es dann richtig zur Sache, zweimal die Woche Training und individueller Trainingsplan, Laufen zu jeder Tages- und Nachtzeit. Spätestens zu diesem Zeitpunkt musste ich dann zugeben, dass die ganze Sache angefangen hat, richtig Spaß zu machen. Zur Krönung gab es dann im September noch 10 Tage Höhentraining in Livigno.
Danach rückte der Marathontermin in immer greifbarere Nähe und mir dämmerte, dass es tatsächlich Realität werden sollte, und ich bekam die Panik. 42,195 km schienen mir doch irgendwie übertrieben weit und nichts für Rennschnecken wie mich. Bianca und die Mädels aus der Laufgruppe hatten allerhand zu tun, mich wieder zu beruhigen. Es folgten noch mal 6 Wochen intensives Lauftraining und ich kenne jetzt jedes Schlagloch rund um den Nymphenburger Kanal, sogar im Dunkeln und bei Regen.

Aber dann war es soweit, ich war in New York und bei meinen ersten Streifzügen durch diese gigantische Stadt hab ich gedacht, hier sind 42,195 km wirklich nur ein Katzensprung. Diese Behauptung hab ich zurückgenommen, als ich mir die ganze Sache noch mal von oben (vom Rockefeller Center) angeschaut habe, da schien es wieder elendig weit zu sein. Noch mulmiger wurde mir, als wir vom Hotel aus eine geschlagene Stunde zum Startplatz gefahren sind und ich mir immer überlegt habe, dass ich den ganzen Weg zurück rennen muss...
Total aufgeregt und ausgestattet mit genauen Zeitvorgaben und vielen guten Ratschlägen ging’s dann tatsächlich los. Der Start an der Verrazano Narrows Bridge war Gänsehaut- Feeling pur! Ein lauter Knall, Frank Sinatras „New York New York“ im Ohr ging’s los.
Schnell war klar, wer diesen Lauf auf Zeit rennt und nicht die Stimmung genießt, ist selber Schuld! Die Stimmung ist einfach unbeschreiblich und es ist schwer, bei all den jubelnden und anfeuernden Menschen nicht zu schnell los zu laufen. Eigentlich hat man gar keine Zeit darüber nachzudenken, ob man noch kann oder noch will, es gibt ständig so viel zu sehen und zu hören, dass die Zeit fast im Flug vergeht. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, dass „Juu Tiii Iiiii“ (U T E) mein Name ist, aber „Come on Ladies“ habe auch ich verstanden.
Nur bei Kilometer 25 hab ich den Fehler gemacht darüber nachzudenken, dass ich im Training nie weiter gelaufen bin und dass bei Kilometer 30 „der Mann mit dem Hammer“ kommen soll. Da hat mich kurzfristig der Mut verlassen. Glücklicherweise kam schon bald die großartige Kulisse Manhattans und irgendwann war auch die letzte Brücke geschafft und der Central Park erreicht. Unglaublich, ich war tatsächlich da, davon hatte ich das ganze Jahr geträumt durch den Central Park in New York zu laufen! Welch ein Feeling!
Und dann ist es vorbei, die 42,195 km sind tatsächlich geschafft, die Beine zittern, die Medaille hängt um den Hals, das Siegerfoto wird gemacht und der Höhenflug beginnt....
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob man wirklich Marathon laufen muss, aber wenn man es probieren will, dann in New York!“
Ute
"Nachdem ich im Frühjahr beim Toscana Laufcamp teilgenommen habe, kam schon sehr bald der Wunsch nach einer Wiederholung auf. Die Kombination von sportlicher Betätigung, individueller Betreuung und motivierender Atmosphäre hat mich begeistert. Das war Urlaub wie ich ihn mir vorstelle!
“Livigno Höhentraining” klang vielversprechend und so meldete ich mich an.
Am Sonntag vor dem Laufcamp fand in Altötting ein Halbmarathon statt. Den war ich bereits im Vorjahr gelaufen und hatte ihn in bester Erinnerung. Von Anfang an heftete ich mich an den 1:45 h Zugläufer. Der Zieleinlauf mit all den Musikbands, Gruppen und den vielen Menschen war wie im Jahr zuvor ein Erlebnis. Auch die Zeit überzeugte - 20 Minuten besser als im Vorjahr!
Beim Laufcamp wusste ich ja ungefähr, was mich erwartet. Es waren 10 abwechslungsreiche Tage in traumhafter Umgebung mit tollen Teilnehmern! Trainerin Bianca riet mir, mich doch zum Halbmarathon beim München Marathon anzumelden und prophezeite mir eine Zeit um 1:40 h. Das klang gut und so stand mein nächstes Ziel fest.
Eine hartnäckige Erkältung zwang mich in den Tagen vor dem Lauf zu einer Trainingspause. Das verunsicherte mich etwas. Mit dem Startschuss waren aber alle Zweifel vergessen, ich fühlte mich sehr gut. Am Gasteig konnte ich Bianca’s Tipps zum Bergablaufen nutzen, die sie uns im Livigno Laufcamp gab. Es ging vorbei an Marienplatz, Odeonsplatz und Königsplatz. Ich hatte mein Tempo gefunden und war flott unterwegs. Auf der Ludwigstraße lief ich dann auf die 10-km-Läufer auf und es wurde kurzzeitig voller auf der Straße. Aber das war kein Problem, ich fand immer eine Lücke. Schließlich folgte noch der Lauf durchs Marathontor und eine knappe Runde durchs Olympiastadion. Die Zeit: nochmals 6 Minuten schneller als in Altötting 5 Wochen zuvor. Bianca hatte nicht zuviel versprochen, Höhentraining wirkt!
Stefan
"Mein absolutes Lauf-Highlight dieses Jahr war der München Halbmarathon, den ich 3/4 der Strecke gemeinsam mit meiner Trainingskollegin Claudia aus dem Livigno Laufcamp gelaufen bin. Mit Hilfe von Claudia konnte ich ein konstantes Tempo laufen und am Ende glücklich nach 2:20.26 h meinen ersten Halbmarathon finishen.

Die Highlights meiner Halbmarathon-Premiere waren: das Warm-up mit Bianca und den anderen Running Company Startern, die super tolle Stimmung am Start, der gemeinsame Lauf mit Claudia und nicht zuletzt der Lauf durch den Tunnel und das Marathontor. Die beste Stimmung im Rennen war immer dort, wo ich meine Mitläufer von Running Company sah und wir uns gegenseitig anfeuerten. Der Zusammenhalt im Team war echt toll! Dort wo eine Live-Band gespielt hat und die Zuschauer uns anfeuerten war auch super Stimmung.
Mein Ziel in diesem Renn war es nur anzukommen. Ich bin mit mir und meiner Zeit von 2:20 h sehr zufrieden. Die Krönung des Tages war die RUNNING Company After-Marathon-Feier am Abend, bei der alle strahlten. Ich werde mich noch lange an diesen schönen Tag erinnern. Vielen Dank für das erlebnisvolle Wochenende!
Ihr seid eine super Trruppe, immer gut gelaunt und hoch motiviert. Es macht bei jedem Wetter riesig Spaß mit Euch zu trainieren! Macht bitte noch lange weiter so. Vielen herzlichen Dank für die tolle engagierte Betreuung! Ich freue mich auf 2012 und weitere Trainings mit Euch!“
Eure Esin
„Dass ich im Februar 2011 zur Running Company stieß, war kein Zufall. Mir war bewusst, dass ich einen Trainingsplan brauche. In der Phase spulte ich 80 Km/Woche ab und hatte die Befürchtung, dass ich damit bei den Frühjahrsläufen nicht zwingend schneller würde. Zu Intervalltraining konnte ich mich allein selten motivieren. Also suchte ich in München nach Trainingsplananbietern und wurde beim Angebot der Running Company fündig. Ein paar Emails später stand ich an einem sehr kalten Dienstagabend vor dem Dantestadion und machte ein Probetraining mit. Dann liefen tatsächlich fast 20 bis in die Haarspitzen motivierte Läuferinnen und Läufer bei gefühlten 10 Grad unter Null knackige Bergsprints auf den Olympiaberg hoch. Das hat mich beeindruckt, so dass ich nicht lange überlegen musste, weiterhin mit der Gruppe und endlich mit Trainingsplan zu trainieren. Dieser kommt immer am Montagmorgen per Email und nimmt auf meine Trainingsleistungen der Vorwoche und meine persönliche Wochenplanung Rücksicht – genau das, was ich wollte.

Bianca fragte schnell die nächsten Ziele ab, um das Einzeltraining darauf abzustimmen. Im Herbst sollte es der erste Marathon in Berlin sein. Halbmarathons hatte ich seit 2007 zahlreiche absolviert, aber an die volle Distanz wollte ich mich nur mit strukturiertem Training wagen. Das Training schlug so schnell an, dass ich bereits im Frühjahr meine 10 Km-Bestzeit zweimal toppte. Doch das alles war Vorgeplänkel, denn am 25.09. wollte ich in Berlin mit meinem Zwillingsbruder Marek den ersten Marathon in unserer Heimatstadt laufen.
Bis zum Beginn der 12-wöchigen „echten“ Marathonvorbereitung lief es blendend, doch dann zwang mich ein Muskelfaserriss im Kniebeuger zur Pause. Das Ende der Marathonträume? Den üblichen Fehler, zu früh, wieder ins Training einzusteigen, beging ich auch. Somit musste ich mich insgesamt gute 6 Wochen mit Alternativtraining durchschlagen. Rad und Crosstrainer wurden meine treuen Begleiter. Erst 5 Wochen vor Berlin konnte ich wieder schmerzfrei trainieren. Aber wir spielten einen Trumpf aus: 2,5 Wochen vor dem Marathon ging es ins Höhentraining nach Livigno. Wenn das gut läuft, könnte es noch ein Last-Minute-Ticket nach Berlin geben. 9 Tage intensives Training auf 1.800 Meter Höhe brachten tatsächlich den erhofften Schub. Bianca gab grünes Licht für den Marathon in der Hauptstadt.
Der große Tag in Berlin wischte alle Zweifel schnell beiseite. Ich lief zügig, aber immer nur so schnell, dass ich ein gutes Gefühl hatte und sicher ankommen würde. Dank der Luft aus dem Höhentraining schwebte ich förmlich über die Straßen von Berlin und hatte erst ab Km 33 das Gefühl, hier einen Marathon zu laufen. Die Tempovorgaben von Bianca hatte ich wahrscheinlich eingehalten – in dem ganzen Trubel den Überblick zu behalten und sich zu konzentrieren, war eine ganz neue Herausforderung. Auf den letzten Kilometern musste ich kämpfen, wie sich das für einen Marathon gehört. Aber mit Einbiegen auf die Zielgerade – das Brandenburger Tor im Blick - waren die Schmerzen weggewischt und die Freude riesig. Mir ging es relativ gut und ich konnte den Zieleinlauf genießen, ohne auf der „letzten Rille“ zu kriechen. Stimmung aufsaugen, freuen, tragen lassen. Der erste Marathon war in 3:38h geschafft. Was für ein großartiges Gefühl! Also noch mal? Mit Unterstützung des Running Company Gruppentrainings und Biancas Inspiration sehe ich jeder Wiederholung sehr entspannt entgegen.“
Henrik von den Running-Twins
"Nach einem Jahr Running-Company-Lauftraining war der Saisonstart eigentlich sehr vielversprechend: 2 Wettkämpfe, 2 neue Bestzeiten und 2 Podiumsplätze. Da kann man nicht meckern, obwohl ich mich über eine Zeit von 20:02 min. auf 5 km schon ein klein wenig geärgert habe. Somit war das nächste Ziel eine 19:xx! Damit das auch klappt also ab ins Running-Company Toscana-Laufcamp und fleißig weiter trainieren.
Nun kann man aber so diszipliniert und ehrgeizig sein wie man will, irgendwann trifft das Verletzungspech wohl (fast) jeden. Kurz nach dem Laufcamp hat mir das rechte Knie auf eindrucksvolle Weise gezeigt was Schmerz ist und ich konnte keine 10min mehr Laufen. Das war der Auftakt zu zwei recht zermürbenden Monaten voller Arztbesuche, Physiotherapie und Alternativtraining (an dieser Stelle sei kurz erwähnt, dass Aquajoggen nicht nur doof aussieht, sondern auch wirklich überhaupt keinen Spaß macht).

Da ja bekanntermaßen die schlimmste Krankheit für den Läufer genau die ist, die ihn nicht laufen lässt, ging mir die Verletzungspause ziemlich an die Substanz. Deshalb ein ganz herzliches Dankeschön an meine Trainerin Bianca und Bernd aus der Trainingsgruppe für die seelische Aufbauarbeit. Nach viel Zeit im Wasser und Stabi, Stabi, Stabi-Training ging es langsam wieder aufwärts und die 5 km beim SportScheck-Stadtlauf kamen als Testlauf gerade recht.
Sonntagmorgen halb neun, um mich herum viele orange T-Shirts – Startschuss und los! Der ersten drei Kilometer liefen erstaunlich problemlos, das Knie hielt und ich hatte alle anderen Damen hinter mir gelassen. Dann holte mich der Trainingsausfall aber gewaltig ein und das Rennen wurde eine Quälerei, ich hatte ganz vergessen wie anstrengend laufen sein kann. Sei es drum, da muss man durch!
Die Zeit hatte ich komplett aus den Augen verloren, da die KM-Markierungen leider sehr willkürlich aufgestellt waren, und langsam aber sicher machte mir auch mein Knie zu schaffen. Also hatte ich einfach nur darauf gehofft anzukommen und meine Position nicht zu verlieren. Zu Beginn der Zielgeraden ein kurzer Blick auf die Uhr – jetzt aber schnell, dann klappt das noch mit der 19:xx! Schließlich lief ich nach 19:46 Minuten als erste Frau durchs Ziel. Das Knie tat weh, ich war kaputt, aber so was von glücklich und hab mich riesig gefreut!
Fazit:
Ein großes Dankeschön an Bianca und die Running-Company-Trainingsgruppe für ein Jahr harten aber herzlichen und vor allem erfolgreichen Lauftrainings. Ich freue mich auf viele weitere Jahre mit euch!"
Eure Hanna (auf dem Foto links)
Bei der Frage nach den guten Vorsätze für 2011 fiel mir wenig ein außer …“nur noch guten Wein trinken“ (ich bin ja schließlich Franzose). Damit es nicht zu dekadent klingt rutschte mir noch „…und vielleicht noch einen Marathon laufen“ raus. Aus der Nummer kam ich dann nicht mehr so einfach raus. Erst habe ich mich für den München Marathon im Oktober eingeschrieben (das machte mir ein gutes Gewissen und war noch schön weit weg). Nach ein paar Wochen Gruppenlauftraining kitzelte mich doch der Ehrgeiz, schon früher die 42,195 km zu laufen. Gut 10 Wochen Running Company Lauftraining und individuelle Trainingspläne später war ich am Start des elsässischen Weinbergmarathons. In der kleinen Stadt Molsheim, wo die Ziellinie lag, hat einst Ettore Bugatti die schnellsten Autos der Welt konzipiert.

Um Punkt 7:30 Uhr ging es los. Die Stimmung am Start ist großartig Viele Leute sind verkleidet, so als würden sie gar keinen Marathon laufen, sondern auf eine Karnevalsparty gehen. Den Adrenalinschub des Starts muss ich erst Mal meistern („NICHT zu schnell starten!!!“ hat mir meine Trainerin noch wenige Tage zuvor empfohlen). Es ist schwer, denn ich werde von allen Seiten überholt und könnte schneller laufen – langsam laufen wird sich aber später auszahlen. Die ersten 17 km verlaufen über Straßen und sehr gut ausgebaute Wege. Erst mit sanftem Anstieg über 5 km, dann flaches, ein wenig abfallendes Profil bis km 17. Schon ab km 5 gibt es die Möglichkeit ein Gläschen Weißwein bei der Verpflegungsstation zu probieren. Verlockend, aber ich entscheide mich doch für Wasser.
Km 17 bis 20 geht es ordentlich hoch, und die Wege werden etwas schlechter: grobe Pfade, Steine und Matsch. Es geht langsamer voran. Der Aufstieg hat sich aber allein für die Aussicht gelohnt: die Spitze des Straßburger Münsters grüßt uns aus der Ferne.
Bei der halben Strecke in der Ortschaft Scharrachbergheim gibt es die Zwischenmessung und die Halbmarathonläufer machen sich startbereit. Bei km 22 piept meine Uhr: ich laufe seit genau 2 Stunden und fühle mich sehr gut! Bis km 27 läuft es weiter gut, wird aber etwas anstrengender, da die Halbmarathonläufer uns wie Raketen überholen und die Wege voller werden. Ab km 27 geht es wild hoch und runter bis km 35.
Die Temperatur ist gestiegen, die Sonne steht am Himmel. Anstrengend… ich trabe teilweise nur langsam hoch, da ich mein Ziel nicht gefährden will: es ist jetzt aber so gut wie sicher, dass ich ankommen werde – und eine Zeit unter 4 h ist noch locker drin.
Ab km 35 wird es wieder schön flach. Ich gebe wieder ein bisschen Gas - die Ziellinie ist zum Riechen nah. Wie mir Bianca vorausgesagt hat, überhole ich mehrere Läufer, die sehr viel langsamer geworden sind (inkl. Halbmarathonläufer!). Immer mehr Leute stehen am Straßenrand oder auf dem Balkon; sie rufen uns beim Vornamen und jubeln uns zu. Die letzten Meter verlaufen auf dem roten Teppich. Mission accomplished: es wurde eine Zeit von 3:53.38 h und ein Platz im ersten Drittel. Meine Guten Vorsätze für 2011 sind abgehakt. Für uns Marathon-Finisher gab es nämlich als Geschenk neben der üblichen Medaille auch eine Flasche Pinot Gris aus alten Reben. Die werde ich wahrscheinlich in der 3-4-wöchigen Erholungspause genießen. Dann kann es losgehen mit der Vorbereitung auf den Münchner Marathon im Oktober!"
Stéphane

"Der Lauf war ein unbeschreibliches Erlebnis. Das Wetter war mit 20° und herrlichem Sonnenschein zwar lauftechnisch nicht so gut dafür war die Atmosphäre umso toller. Von wegen steife Briten. Was hier abging war einfach der Hammer. Hier sind wirklich zu fast 100% Strecke Zuschauer und die stehen nicht nur da sondern die geben richtig Gas und pushen die Läufer. Mir hallen immer noch die "Jüüürgen!", "Come on Jürgen", "Well done Jürgen" im Ohr.
An Hot Spots wie Greenwich, Tower Bridge, Canary Wharf oder die gesamte Strecke von Victoria Embankment über Big Ben und Buckingham Palace ins Ziel ist Stimmung wie ich es höchstens in New York erlebt habe.
Mein Ziel "fit genug für 3:40 h um mit einem Lächeln unter 4 h zu finishen" habe ich danke perfekter Vorbereitung erreicht. Danke Bianca!
Ich bin ziemlich gleichmäßig durchgekommen, hatte nie Probleme oder das Gefühl irgendwann einzubrechen und konnte so den Lauf wirklich genießen und dabei einigermaßen flott unterwegs sein.
Denke ohne die Fotos und auch einer freieren Strecke (es war manchmal ziemlich überfüllt) hätte ich auch leicht deutlich unter 3:45 ankommen können."
Viele Grüße
Jürgen
"Was ist ein Hattrick?
Im Fußball muss ein Spieler innerhalb einer Halbzeit drei Tore erzielen, aber im übertragenen Sinne wird der Begriff auch für drei hintereinander gewonnene Pokale, Meisterschaften etc. in anderen Sportarten verwendet. Meinen Hattrick definiere ich als drei Bestzeiten auf den Standard-Laufstrecken (10km, HM, M) innerhalb eines Kalenderjahres. Diese Leistung habe ich bereits letztes Jahr innerhalb von drei Wochen geschafft und wollte sie auch dieses Jahr wieder angehen.

Die Vorbereitung ließ zu wünschen übrig - voll motiviert wurde ich ständig krank und musste pausieren. Das führte dazu, dass ich dann weder den 15 km-Lauf noch den 20 km-Lauf der Münchner Winterlaufserie mitgemacht hatte. So hatte ich keine Ahnung, was ich dieses Jahr erwarten konnte.
Ein richtiger Lichtblick war der Halbmarathon in Schwäbisch Gmünd, für den ich eine lange Fahrtzeit auf mich genommen hatte, weil er zeitlich perfekt drei Wochen vor dem Marathon lag: Heraus kam eine 1:37, also 3 min schneller als je zuvor. Das ist für mich eine stolze Leistung, zumal ich beim 10er nicht wesentlich flotter unterwegs bin.
Zwei Wochen später, also nur eine Woche vor dem Marathon, wagte ich mich an einen 10er in Unterhaching, den ich mit knapper Bestzeit abschließen konnte, trotz Hitze und waldigem Untergrund. Das erste Mal sub 45 min!
Ich hatte richtig Lust, den Rotterdam-Marathon erfolgreich abzuspulen. Der Start war um 11:00 und es war sonnig und warm - eher ein perfekter Tag für die Zuschauer... Bis km 19 lief es ganz gut, aber dann wurde ich leider langsamer, und musste mich ab km 30 wundern, wo man überall Krämpfe haben kann: Oberschenkelrückseite, Wade, Schienbein, Fußsohle (?). Ich überholte bei km 33 meinen normalerweise deutlich schnelleren running company-Kollegen Patrick, der wegen Krämpfen gar nicht mehr laufen konnte. Er rief mir zu: "Bloß nicht anhalten, das war mein Ende!". Das versuchte ich zu berücksichtigen und konnte trotz Schmerzen und Gehpausen noch eine 3:45 ins Ziel retten, minus 8 min auf meine alte Bestzeit.
Fazit: Meine Trainerinnen Bianca und Bibi glauben an mich und Bianca motiviert mich zu schnellen Einheiten, die ich mir früher nicht zugetraut hätte. Dieses veränderte Lauftraining (mehr Qualitätseinheiten und weniger Laufen absolut) und meine Vielseitigkeit im Training allgemein (Radfahren und Schwimmen) sind sicher für den Leistungszuwachs verantwortlich. Ich bin stolz und froh, so den Hattrick ein zweites Mal geschafft zu haben. Aber vor allem mit dem Marathon habe ich noch nicht mein letztes Wörtchen gesprochen ;)"
Jessica
Es fing vor über 30 Jahren an, hatte einen ersten Höhepunkt im Jahre 2001, der 36'40'' dauerte und nun, nach einer langen, verletzungsbedingten Durststrecke einen zweiten Höhepunkt, der 38'58'' dauerte. Was ist das?
Richtig - eine Kurzbiographie meines Laufens mit den 10 km Bestzeiten.
Wieso ist dieser Schweiger Forstlauf in Anzing etwas Besonderes für mich?

Erstens: Eine Trendwende ist eingeläutet.
1997-2001 verbesserte ich jährlich meine 10-km Zeit über 1'. Ich sah mich bereits locker unter 35' laufen… Doch es kam ganz anders: Verletzung - Pause - leichtes Training - Verletzung - Pause - leichtes Training - Verletzung - … Erst seit 2008 konnte ich wieder mehr trainieren als pausieren. Doch die erhofften Bestzeiten blieben in weiter Ferne, wohingegen mein 50. Geburtstag sich mit Siebenmeilenstiefeln näherte. Wer wird dieses Rennen gewinnen: mein trainingsbedingter Leistungsaufschwung oder meine altersbedingter Leistungsabschwung? Beim Dachauer Straßenlauf fand ich den Flyer von Running Company hinter dem Autoscheibenwischer. Noch am gleichen Abend schaute ich mir die Internet-Seite an: die Rubriken Lauftraining, Personal Training, Laufstilanalyse, Trainingsplan, Team waren sehr verlockend. Schwuppdiwupp meldete sich Bianca. Seitdem heißt es jeden Donnerstagabend: Lauftechnik und Tempotraining im Schyrenbad-Stadion, Biancas Anfeuerungsrufe und Verbesserungstipps zum Laufstil inbegriffen. Und es hat sich gelohnt: ich habe mein Saisonziel, die 10 km unter 39' zu laufen geschafft! Mein trainingsbedingter Leistungsaufschwung gewinnt die Überhand.
Zweitens:
Ich bin schon Dutzende von 10-km Straßenläufe mitgelaufen, doch noch nie im Team mit einer der besten deutschen Läuferinnen. Auch noch nie einen Lauf, bei dem ich mich nach 5 km noch so stark und frisch fühlte, als könnte ich um die halbe Welt rennen. Bianca, Dirk und ich liefen die erste Hälfte wie ein Uhrwerk im Tempo von 3'59''/km. Dann spürte Bianca, dass bei mir heute mehr drin war, also nahm sie mich mit auf die Reise unter 39', nie weiter voneinander getrennt als 1 Meter, den letzten Kilometer in 3'39'' gelaufen, Zieleinlauf Schulter an Schulter mit Bianca, 38'58''! Unbeschreibliches Gefühl!
Drittens:
Mein erster Sieg bei der Running Company Vereins-meisterschaft mit meinem ersten Drei-Liter-Siegerpokal! Danke an Britta für die vielen Fotoschnappschüsse.
Manchmal überlege ich, was das Allerbesonderste an Bianca und der Running Company eigentlich ist: die tollen Trainingsmöglichkeiten im Schyrenbad- oder im Dante-Stadion, die sehr netten und natürlichen Laufkumpanen (Hallo Ariane, Franziska, Andreas, Wolfgang, Christoph und, und…) der überaus gut durchdachte Trainingsablauf, bei dem jeder in einer kleinen Gruppe mitläuft, aber trotzdem unterschiedlich gefordert wird, das Trainieren von Lauftechnik, -koordination und -stil (komplettes Neuland für mich), der ganz persönlich und wöchentlich abgestimmte Trainingsplan, das lauftechnische Fachwissen wie man sich verletzungsfrei verbessert oder doch dieser Schulter-an-Schulter-Zieleinlauf in Anzing?
André
„Als ich am Sonntag nach Anzing zum Schweiger Forstlauf losfuhr, wusste ich, dass ich die 10 km Laufen schaffen würde. Mit mehr habe ich nicht gerechnet!
Aber alles der Reihe nach:

Eigentlich mag ich Sport nicht besonders: vor dem Geruch von Turnhallen graust es mich, Skifahren macht mir Angst, Bällen, ganz gleich welcher Größe, hinterherzulaufen finde ich doof – muss ich mehr sagen?
Vor einigen Jahren aber stellte ich bei einem Kurs „Bewegung für Couch-Potatoes oder so ähnlich“ fest, dass es eine Sportart gibt, die mir Freude macht: Laufen (oder was ich damals darunter verstand, denn es war wohl mehr ein Hoppeln). Mit meinem wöchentlichen Lauf über die Landebahn des ehemaligen Flughafens Neubiberg entstand der Wunsch mich zu verbessern und einen 10km-Lauf unter einer Stunde zu schaffen – alleine aber hatte ich keine Chance!
In diesem Frühjahr erfuhr ich von Bianca und der RUNNING Company. Ich startete mit dem Lauftraining am Donnerstag beim Schyrenbad-Stadion, das gab mir schon Motivation.
Den Durchbruch für einen Hoppler wie mich, aber brachte der START Running Laufkurs für Anfänger. Mit viel Engagement vermittelte uns unser Trainer Sepp was Koordinationsübungen, korrekte Lauftechnik und Steigerungsläufe sind. Und die Laufzeiten je Trainingstag erhöhten sich kontinuierlich, so dass ich mir zutraute, bei den RUNNING Company Meisterschaften in Anzing mitzulaufen.
Der Tag war perfekt: es war nicht zu heiß und bei den über 1.000 Teilnehmern herrschte eine tolle Stimmung. Biancas Begeisterungsfähigkeit riss mich mit, und ihr Vertrauen in mich gab mir Mut.
Ab Kilometer sechseinhalb fing ich sogar an, die anderen Teilnehmer zu überholen! Als ein junger Mann, den ich überholte laut „ach du Sch….“ sagte, wusste ich, dass ich nicht schlecht war. Spätestens jetzt verstand ich, dass professionelles Lauftraining mit Steigerungsläufen und Rundentraining doch einen Sinn ergeben.
Zum letzten Kick verhalf mir Bianca, die mir bei Kilometer neun entgegen kam und mich anfeuerte: „Das wird Deine Bestzeit! Du schaffst es unter einer Stunde!“ – nicht zu glauben, was diese Motivation bewirken kann! Nach achtundfünfzig Minuten und fünfundvierzig Sekunden (ausgeschrieben!) lief ich durchs Ziel!
Als Krönung des Ganzen durfte ich sogar den Pokal und die Urkunde der RUNNING Company Meisterschaft mit nach Hause nehmen – Zeit mit Alterspunkten gepaart verhalfen mir zum Titel. Es bedeutet einen weiteren Ansporn für mich!
Danke!"
Franziska
„Alle 4 Jahre finden die internationalen „Allianz Games“ statt. Ein Jahr zuvor können sich die Mitarbeiter in den verschiedenen Disziplinen qualifizieren. Die Besten werden dann zu diesem großen Sportereignis eingeladen. 2009 beteiligte ich mich bei der Qualifikation im 3000m–Lauf. Im April 2010 kam dann die Bestätigung, dass ich zu den Allianz Games 2010 in Budapest (45 Länder sind vertreten) eingeladen bin. Riesige Freude!!!
Aber dann kamen mir Bedenken. Kann ich mit meiner Leistung mit den anderen Teilnehmern mithalten?
Da hatte ich die Idee, dass ich bei Bianca und der RUNNING Company trainieren kann. Schon nach wenigen Wochen konnte ich deutliche Verbesserungen feststellen. Manchmal war es für mich nicht einfach. Wochenlang anhaltender Regen, dann Training bei Hitze. Doch ich wollte den Trainingsplan einhalten und übte fleißig. Die Zuversicht wuchs. Das gemeinsame Lauftraining am Dienstag im Dante-Stadion mit Bianca und dem ganzen Team macht mir viel Spaß, zumal auf den individuellen Trainingsstand und –Ziel eingegangen wird.
Endlich war es dann soweit. Mitte Juli – die Anspannung stieg weiter. Noch 1mal Lauftraining und die letzten Anweisung von Bianca. Gut vorbereitet startete ich mit den Kollegen aus Südbayern am 15.7.2010 mit dem Nachtzug nach Budapest. Bis zur Eröffnungsfeier der Allianz Games am Abend hatten wir noch genügend Zeit für einen Stadtbummel durch die Budapester Innenstadt. Die verschiedenen Wettkämpfe konnte ich bei prächtigem Wetter und bis zu 38 Grad verfolgen.
Samstag 17.7.2010 morgens:
Noch kurzes Einlaufen, Gymnastik, Koordination, wie ich es bei Bianca gelernt habe. Die Anspannung war fast unerträglich und das Thermometer stand bei über 30 Grad.
Um 10 Uhr fiel der Startschuss. Ich lag an 2. Stelle und kämpfte, denn die Konkurrentin um Silber klebte mir an den Fersen – machte aber keinen Meter Tempo. Konnte sie nicht?
Ich durfte mir nicht sicher sein, denn ich wusste nicht was sie vorhat. Viele Freunde feuerten mich an, auch Bianca war gekommen (sie hatte einen Tag zuvor bei den Europäischen Seniorenmeisterschaften in Ungarn den 2. Platz geholt), um mich anzufeuern.
Doch dann 130 m vor dem Ziel kam sie vor und ich konnte nicht mehr dagegenhalten. Knapp 2,3 Sek. ging sie vor mir durchs Ziel.
Die Bronze-Medaille und meine persönliche Bestzeit über 3000 m in 15.06 min. habe ich erreicht – völlig im Alleingang und bei sengender Hitze. Stolz stellte ich mich aufs Podest – auch wenn ich noch ein wenig dem 2. Platz und Silber nachhing. Das war mein 1. ernsthafter Bahnwettkampf und da fehlte mir einfach die Erfahrung.
Am Sonntag ging es dann nach einem Besuch auf der Fischerpastei mit dem Zug zurück nach München und gleich am Montag wurden wir vom Allianz-Chef Bayern empfangen – wir, das Team Deutschland Süd, hatten die meisten Medaillen geholt. Ich dachte mir dabei, so müssen sich Teilnehmer bei einer richtigen Olympiade fühlen.
Mein Fazit: Alle Anstrengungen und das Lauftraining mit Bianca haben sich so richtig gelohnt."
Fabiola

„Wie heißt es doch so schön "From Zero to Hero" und dass auch noch im Sport?
Nichts ist unmöglich könnte man da antworten. Nach 25 Jahren Dasein als Couch-Potato sind ein paar Freunde daran schuld, dass ich nun hier gelandet bin.
Im Spätsommer 2007, in einer lauen Nacht im Biergarten haben ein paar Freunde beschlossen, 2008 machen wir einen Kurztriathlon (1,5 km Schwimmen, 40 km Radeln und 10 km Laufen) mit.
Gesagt getan, am nächsten Tag die ersten Laufschuhe meines Lebens gekauft und mit 5 min. Traben, 5 min. Pause angefangen.
Nun ja, den Triathlon habe ich überlebt, die Laufzeit mit 60 min. war aber nicht so toll.
Also, professionelle Hilfe war gefragt und im Herbst 2008 bin ich zufällig über die Running Company Firmenfitness gestolpert. Dank des ausgewogenen Lauftrainings und der steten Motivation durch die Trainer habe ich mich kontinuierlich verbessert. Beim 10er von 60 min. über 50 min. bis hin zu 47 min. – und das im Triathlon wohlgemerkt.
Das wöchentliche Training hat mit dazu beigetragen, dass ich jetzt richtig Spaß am Laufen habe und bis in die Haarspitzen motiviert bin. Dies zeigt sich darin, dass ich dieses Jahr auch die längeren Strecken angehe. Meinen ersten Halbmarathon bin ich dank der Vorgabe von Bianca in 1:44.08 h ins Ziel gelaufen.
Am 10.10.2010 steht die nächste Herausforderung an – mein erster Marathon.
Ich bin sicher, dass das Training und die Motivation durch das Trainer Team auch hier dafür sorgen werden, dass ich als ganz persönlicher Hero viel Freude an diesem Lauf haben werde."
Andreas
„Trotz widriger Start- und Wetterbedingungen habe ich die lang ersehnte Zweistundenmarke im Halbmarathon unterboten...
Bei diesem SportScheck Stadtlauf in München habe ich tatsächlich geschafft, was ich nicht zu träumen wagte: den Halbmarathon unter 2 Stunden zu laufen. Für mich ganz klares Ergebnis des effizienten Trainings, das ich bei der Running Company vor einem halben Jahr begann. Dabei war das gar nicht geplant gewesen.

Noch vor einem halben Jahr hatte ich das Gefühl, beim Laufen tut sich gar nichts. Laufen um der Gesundheit willen, das war die hauptsächliche Motivation, die mich die Laufschuhe schnüren ließ. Ab und zu las ich Bücher und Zeitschriften übers Laufen und nahm auch an einem zugegebenermaßen sehr inspirierenden Laufwochenende teil. Doch ein echtes Trainingsprogramm auf die Beine zu stellen, war mir immer zu aufwändig.
Über das besagte Laufwochenende bekam ich die Email-Adresse von Bianca Meyer. Im Dezember raffte ich mich auf und meldet mich zum Probetraining an. Es war ein ungemütlicher Tag Ende Januar, an dem es stürmte, schneite und weit unter Null Grad hatte. Trotz der unwirtlichen Bedingungen war ich sofort begeistert von diesem Lauftraining - und lernte just hier den Spaß am Laufen.
Die Teilnahme am Stadtlauf plante ich eigentlich eher als Gruppenerlebnis, das ich mir auf keinen Fall entgehen lassen wollte. Von Bianca hatte ich allerdings eine Vorgabe, welche Zeiten je km ich gemäß meines Trainingszustandes laufen konnte. Diese Vorgabe sah vor, dass ich unter zwei Stunden laufen sollte. Das war schon irgendwie komisch - letztes Jahr war ich beim Stadtlauf 2:23 h gelaufen und jetzt sollte ich fast eine halbe Stunde schneller sein - das konnte ich mir nicht vorstellen.
In alter Gewohnheit reihte ich mich ganz hinten im Starterfeld ein (wie ich das eben bei meinen früheren Wettkämpfen immer getan hatte, um den schnelleren Läufern nicht im Weg zu sein). Das sollte sich rächen: die Vorgabe war einfach deshalb nicht einzuhalten, weil die orange gekleideten Menschenmassen undurchdringlich waren. Eva, eine Trainingspartnerin aus der Running Company Gruppe, und ich versuchten uns im Slalom einen Weg durch die Menschen zu bahnen, bis sich nach 13 km die Menge lichtete und wir unser Überholmanöver starteten. Und völlig unerwartet wurden wir gegen Ende immer schneller. War ich nicht sonst immer ab 15 km eingebrochen? Nicht so jetzt.
Wir spurteten los und kamen trotz der mittlerweile hohen Temperaturen und langsamen Anfangsphase noch unter 2 Stunden ins Ziel – 1:57.23 h. Und ich konnte es nicht fassen: 25 min. schneller als letztes Jahr.
Liebe Bianca, ein großes Lob an Dich und Deine perfekten Trainingspläne, Deine motivierende Art und Vorbildfunktion und ein ganz dickes Dankeschön!"
Sabine

„Nach dem uns die isländische Vulkanasche mehrere schlaflose Nächte bereitete, ging es zum Glück Freitag früh mit dem Flugzeug nach London zum 30. Virgin London Marathon. Nach zwei Tagen Sightseeing ging es Sonntag früh 6.00 Uhr mit Bussen zum Start. Der Start ist außerhalb der City im Greenwich Park, welcher besser bekannt ist für seinen Nullmeridian und seinem Royal Greenwich Observatorium.
Bei bedecktem Himmel und Regen, typisch London denkt ihr da bestimmt jetzt, startete das Elitefeld um 9.00 Uhr bei etwa 12 Grad. Das Elitefeld bot alles was das Herz begehrt, Olympiasieger, Weltmeister, Kenia gegen Äthiopien und so weiter. Viel interessanter war für mich als Teilnehmerin der Start der 37.000 Hobbyläufer. Pünktlich um 9.45 Uhr hörte es auf zu regnen und die Sonne kam hervor.
Die Strecke führt vom Greenwich Park vorbei an der Cutty Sark, einem gigantischem Segelschiff, über die Tower Bridge, durch die Docklands und das Eastend. Schon auf den ersten Meilen war die Stimmung auf der Strecke unbeschreiblich. Auf der Rücktour führt die Laufstrecke nördlich am Tower of London vorbei, entlang der Themse zum Parliament Square und den Parlamentsgebäuden, mit einem kurzen Blick zum Big Ben ging es dann zum Endspurt auf den Buckingham Palace zu. Mein Marathon Ziel in London war „The Mall“.
Die Begeisterung der Zuschauer, zahlreiche Bands und Jazzkapellen und die laute Rockmusik aus den Lautsprechern blieben uns bis ins Ziel erhalten. 36.552 Finisher, darunter 406 Deutsche, beendeten das Rennen. Und ich mitten drin mit meiner neuen persönlichen Bestzeit von 4:29.51 h. Da hat sich mein Lauftraining im RUNNING Company Toskana Laufcamp doch richtig bezahlt gemacht. Beeindruckend fand ich die vielen Läufer, die in phantasievollen Verkleidungen den Charity-Lauf bestritten, um für die verschiedensten Organisationen Geld zu sammeln."
Stefanie
„Auf die Cityläufe in meiner wunderschönen Heimatstadt Ansbach habe ich mich immer schon lange vorher gefreut und in den letzten Jahren stets gerne teilgenommen – allerdings immer "nur" die 10 km-Strecke bestritten. Dieses Mal konnte ich es aber kaum erwarten, denn ich hatte mir die Halbmarathondistanz vorgenommen.
Und da ich bei meinem bisher einzigen Halbmarathon eine Zeit von 2:05.09 h benötigte, war mein heimlicher Wunsch, es beim 2. Versuch in 2 Stunden zu schaffen.

Seit Herbst letzten Jahres werde ich nun von der RUNNING Company im wöchentlichen Rhythmus mit Trainingsplänen versorgt, die individuell auf meine Bedürfnisse zugeschneidert sind.
Zudem besuche ich seit einiger Zeit auch donnerstags das Lauftraining von Bianca, wo hauptsächlich die Verbesserung der Lauftechnik im Fokus steht. Doch trotz dieser tollen & professionellen Vorbereitung waren die Vorzeichen alles andere als optimal, da ich in den letzten Wochen des Öfteren aus gesundheitlichen Gründen nicht trainieren konnte und ich mir ein paar Tage vor dem Start zudem auch noch einen Nerv einklemmte.
Am Morgen des Wettkampftages machte ich mich ins 200 km entfernte Ansbach auf, wo es bei Ankunft in Strömen regnete, jedoch kurz nach Start in trockenes, optimales Läuferwetter umschlug. Bianca hatte mir die Tempo-Vorgaben zukommen lassen, an die ich mich halten sollte und "eigentlich" auch wollte.
Weil es anfänglich super lief, bin ich "natürlich" gleich ein bisschen schneller gelaufen und befand mich bis Kilometer 11 auch im hellgrünen Bereich.
Leider machten sich dann ab Kilometer 14 leichte Seitenstechen bemerkbar, aber mein mit mir laufender, bester Kumpel (ein Sportler durch und durch), hielt mich weiterhin fleißig bei Laune. So richtig hart wurde es jedoch ab Kilometer 20, als das Ende zwar zum Greifen nah war, ich mich aber mittlerweile im tiefroten Bereich befand und im wahrsten Sinne des Wortes anfing, mit mir zu Kämpfen.
"Hätte ich mehr Frühstücken sollen?", "Soll ich das PowerBar-Gel doch noch einnehmen?", "War die Anfangsgeschwindigkeit zu schnell?".
Solche und ähnliche Fragen schossen mir plötzlich durch den Kopf.
Völlig egal, ich befand mich bereits "im Tunnel" und wollte nur noch irgendwie das Ziel erreichen – was ich dann auch überglücklich und voller Stolz in knapp über 2 Stunden (2:00.40 h) geschafft habe.
Rainer (Startnummer 805)

„Verletzungsbedingt musste ich 2009 zwei Wochen vor dem Start meinen ersten Marathon canceln.
2010 neues Jahr neues Glück!
Ich bin von der Schweiz wieder nach München gekommen und habe nach jemandem gesucht der mich bis zum Marathon Start hin begleitet. So bin ich auf die RUNNING Company und Bianca gestoßen. Den Winter hin durch zu trainieren hat mit dem regelmäßigen und vor allem individuell abgestimmten Trainingsplan viel Spaß gemacht. Ich bin allerdings auch eine leidenschaftliche Skifahrerin so blieb es natürlich nicht aus dass es am Wochenende mit den Brettern in die Berge ging. Und was passiert – ich stürze und hole mir eine Innenband Zerrung!
Es war unheimlich frustrierend weil ich dachte den Marathon Start auch dieses Jahr wieder verschieben zu müssen. Laut den Ärzten durfte ich drei Wochen, besser vier Wochen, nun gar nicht Laufen! Was für ein Dilemma.
Bianca hatte aber ein super Alternativtraining für mich parat, mir wieder Hoffnung gegeben und ich habe mich die nächsten Wochen vorwiegend im Wasser und auf dem Rad bewegt. Das Kraulen wurde immer besser und die Leute im Fitness Studio haben sich schon gewundert warum ich seit Neuestem 2-3 Stunden auf dem Spinning Bike sitze… Das Lauftraining habe ich dann langsam wieder gestartet und durch die Anleitungen von Bianca und die begleitende Physio Therapie ging es immer besser, auch wenn Tempoeinheiten nur bedingt machbar waren.
Sonntag vor einer Woche war es dann soweit. Ich stand im Startblock, beim Vienna City Marathon in meiner Heimatstadt. Ich habe mir den Tipp, "genieß den Lauf – das Gefühl und die Eindrücke des ersten Marathons kommen nie wieder" – sehr zu Herzen genommen. Die Zeit ist egal und ich wollte unter den Umständen nur ins Ziel kommen, ohne meine Beine unnötig zu überfordern. Mit einer Zeit von 4:33 h bin ich über die Ziellinie, meinem Freund, meinem Laufpartner und meinen Eltern (1000 Dank dass ihr alle da ward und mich unterstützt habt!!!) heulend in die Arme gefallen und war überglücklich es bis dahin geschafft zu haben.
Danke Bianca für den Tipp den Marathon zu genießen – ich bin zu 90% (nur zw. KM 33 – 39 habe ich weniger gegrinst) mit einem Lächeln im Gesicht an den Menschen vorbei und habe mir gedacht, genau für diese Atmosphäre und für dieses Erlebnis hast du trainiert und dich nicht unterkriegen lassen.
Kirsten

„Ich geb‘s offen zu: Einen Tag vor dem Vienna City Marathon habe ich mich alles andere als fit gefühlt für einen Halbmarathon – ja geradezu „lätschert“, wie der Ösi es formulieren würde. Eine stressige Woche lag hinter mir, tags zuvor war ich von Berlin Tegel aus gerade noch der Vulkanwolke entkommen in Richtung München. Ach, da geh ich doch lieber ins Kaffeehaus, sagte ich mir, als wir in der Donaustadt ankamen. Da ist es schön gemütlich.
Als ich dann allerdings feststellte, dass ich meinen Tag für diesen Fall in Qualmwolken eingehüllt würde verbringen müssen, entschloss ich mich, die Flucht nach vorne anzutreten und doch zu laufen ;).
Ich platzierte mich am Sonntag Morgen also mit einer schicken Mülltüte gegen die Kälte bekleidet im völlig falschen Startblock. Schuld daran waren natürlich nur die anderen komplett übermotivierten Laufkolleginnen, mit denen ich um 9 Uhr gestartet bin. Dann ging es also los, mit tausenden Läuferinnen und Läufern über die Donaubrücke in Richtung Wien Zentrum. Wow! Klar waren wir am Anfang viel zu schnell, aber wir wurden einfach mitgerissen.
Bis zum 11. Kilometer „lief“ es prächtig, dann kamen allerdings ein paar happige Kilometer mit böse schmerzenden Beinen. Und dann musste ich auch noch Spießruten laufen, damit ich bei den Verpflegungsstationen nicht unelegant auf glitschigen Bananenschalen ausgleite. Ab Kilometer 16 habe ich meine hochgeschätzte Begleitung Carmen, die zum ersten Mal den vollen Marathon gelaufen ist (übrigens in einer tollen Zeit von 4.20 h), dann verlassen und Gas gegeben. Das ging tatsächlich noch! Wer jetzt allerdings noch eine ausführliche Stadtführung von mir erwartet, ist falsch gepolt. Ich hab nur noch gesehen, dass ich Kilometer mache und Zeit raushole.
Anyway: Horay! Danke Bianca! Du warst mir bei diesem Lauf immer dicht auf den Fersen: „Meike, heb die Füße!“ Die Leiden auf der Bahn und im Toscana Camp haben sich ausgezahlt. Und wer weiß, ob in Zukunft nicht noch ein paar Minütchen drin sind? Kommt eigentlich nur auf die Bananenschalendichte an. “
Meike

„New York Marathon 2009 – der Start steht kurz bevor. Eine Sängerin singt die amerikanische Hymne, dann folgt der Startschuss. Begleitet von Frank Sinatras "New York, New York" setzen sich die Läufer in Bewegung. Als die erste Band spielt gibt es kein Halten mehr. Wir Läufer reißen die Arme nach oben und bewegen uns im Takt zur Musik, klatschen die begeisterten Kinder ab und jubeln den Zuschauern zu. Eine unglaubliche Woge an Emotionen schießt durch meinen Körper.
Und was ist das? Von einer Sekunde auf die andere verstummen die Rufe und die Musik - wir haben Williamsburg erreicht. Hier herrscht eine gespenstige Stille. Die Meilen fliegen nur so dahin Kurz vor Queens herrscht eine regelrechte Volksfeststimmung, ein Gospelchor hat seinen Gesang vor die Kirche verlegt und begleitet uns mit dem Song "Oh happy day". Mir stehen mehr als einmal an diesem Tag die Tränen in den Augen, und ich versuche krampfhaft alle dieser Bilder zu speichern.
Als ich die Brücke in Richtung Manhattan runterkomme bin ich mal wieder überwältigt von den Massen. Und da tanzt der kleine rote Herzluftballon: ich habe meinen Bruder in den Massen gefunden. Er fragt gleich, was er mir reichen kann, ich möchte einfach nur einen Moment stehen und ausruhen. Die Bronx streifen wir nur kurz, bevor es nach Harlem geht. Und wieder diese unglaublichen Menschenmassen. Dann nur noch 3 Meilen, knapp 5 km, ein Witz im Training, hier für viele eine harte Bewährungsprobe. Der Central Park hat es in sich. Auf diesen letzten 3 Meilen, kommt noch Mal richtig Höhenprofil zustande und ich rase förmlich dem Ziel entgegen, na ja mir kommt es zumindest so vor.
Ich genieße diese 3 Meilen. Die 5 Stunden sind nicht mehr zu schaffen und so kann ich auf den letzten Meilen wirklich alles aufsaugen. Je näher ich dem Ziel komme, desto mehr Menschen säumen die Strecke. Rechts und links stehen in Dreier-Reihen die Zuschauer und peitschen uns ins Ziel. Der Geräuschpegel ist fast unerträglich, meine Beine rollen und da ist sie die Ziellinie und da kullern sie die Tränen, und es durchströmt mich das warme Gefühl von Zufriedenheit und Glück. Gekrönt durch eine strahlende Helferin, die mir mit den Worten "You did it - Congratulations" meine Medaille umhängt. Ein schweres Metallstück an einem orangefarbenen Band, welches ich stolz trage für 5:39.03 h harte Arbeit.
Es ist leider niemand hier, mit dem ich diesen besonderen Moment teilen kann. Jetzt will ich nur noch aus dem Gewühl raus. Und was sehe ich da? Dort steht Christine, mit der ich gemeinsam das Abenteuer Marathon gewagt habe. Was für eine Überraschung, selig fallen wir uns in die Arme und gratulieren uns zu dieser Leistung. Noch mehrmals werden wir uns sagen, was für eine tolle Zeit das letzte 3/4 Jahr gewesen ist und wie schön es war diesen Lauf doch gemeinsam gemeistert zu haben.
Wir haben alles richtig gemacht, es waren 42 harte Kilometer, aber danach geht es uns einfach nur gut und auch die körperlichen Wehwehchen halten sich in Grenzen, von Muskelkater fast keine Spur…
Ein ganz großer Dank an Bianca für 7 Monate virtuelle und persönliche Trainingsarbeit, Geduld und Motivation!
Ich würde es immer wieder so machen – und natürlich nur mit der Running Company!“
Karin

"Schmerz ist unvermeidlich, Leiden ist eine Option" schreibt Haruki Murakami in seinem Buch "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede". Was Murakami mit diesen Worten auszudrücken versucht, sollte ich an diesem Sonntag beim 24. München Marathon spüren.
Ich habe mich beinahe ein halbes Jahr, unterstützt durch das Training der Running Company, auf diesen Tag vorbereitet. Diese Vorbereitung war so intensiv, dass ich mich selbst beim Shopping im OEZ erwischte, wie ich versuchte auf dem langen Flur zwischen den Geschäften anzuferseln.
Das Wetter ist unerwartet schön geworden, ideale Bedingungen um neue Maßstäbe zu setzen. Biancas Vorgabe lautet 4 Stunden und 35 Minuten, mein Traum ist es in weniger als 4 Stunden ins Ziel zu kommen.
Start: bereits vor der Startlinie verliere ich den Kontakt zu dem Pacer mit 4:15 Stunden (d.h. 6 min/km), mit anderen Worten: Schlafwagentempo.
KM 5: etwas mehr als eine Minute unter meiner optimistischen Marschroute.
KM 10: beinahe 3 Minuten unter der angestrebten Zeit.
KM 14: Schmerz setzt ein, mein rechter Oberschenkel beginnt sich zu verkrampfen, ich habe vor 2 Wochen angefangen meinen Laufstil zu ändern, das war dumm.
KM 21,1: ooops, 2:04 Stunden, das ist Bestzeit für mich auf der Halbmarathondistanz
KM 26: die Moral ist zerstört. Übelkeit kommt auf, als Resultat von zuviel Gel, Bananen und Riegel. Kann nichts mehr essen.
KM 32: Schmerzen in allen Körperteilen, selbst der Hals ist verkrampft.
KM 3?: kann mir die zurückgelegten Kilometer nicht mehr merken. Wie lange dauert das denn noch?
KM 42: Einlauf ins Olympiastadion. Kein Endspurt, denn der linke Unterschenkel verkrampft, nur noch langsames Hinken möglich.
Ziel: Unscharfe Bilder vor Augen und Schwindelgefühl im Kopf. Es ist geschafft.
Wenigstens habe ich die Vorgabe um eine Minute unterboten, das bedeutet eine neue Bestzeit auch für die Marathondistanz. Auf der anderen Seite bleibt die Einsicht, hätte ich mich an die Vorgaben meiner Trainerin gehalten, nämlich langsam loszulaufen und mich in der zweiten Hälfte zu steigern, wäre ich in der gleichen Zeit eingelaufen und könnte jetzt noch etwas lachen. Deshalb nehme ich mir fest vor: Mach das was dir deine Trainerin sagt und denke nicht darüber nach.
Vielen Dank für eure Unterstützung auf der Strecke: Köbi, Ursel, Carsten, Marit, Heidi, Britta und im Ziel natürlich Bianca."

"Vor einigen Jahren hat mich mein bester Freund (der seit 30 Jahren im Sport immer um eine Nasenspitze besser ist) zum Steinseetriathlon eingeladen. Mein Ziel war nur durchkommen. Nach dem ich das geschafft hatte, war ich eine Woche bewegungsunfähig aber der Keim der Motivation, wieder mehr Sport zu machen war gelegt. Die nächsten Jahre war mein Ziel, mich im Triathlon zu verbessern. Das klappte dann im selbst gestrickten Training ganz gut.
Nachdem ich letztes Jahr meine ersten olympischen Triathlons und Halbmarathons geschafft hatte beschloss ich, den München Marathon anzupeilen. Ich ging eher naiv an die Sache heran und lief mal kräftig drauf los. Die Halbmarathonzeit war ok. aber ich war schon nach 22 km ziemlich platt. Nur weil meine Familie zugeschaut hat, wollte ich unbedingt finishen. Nach 4:12 h war ich im Ziel. Ich konnte mich wieder eine Woche nicht bewegen...
Ich beschloss, das jetzt systematisch anzugehen und belegte den Running Company Firmenfitness Kurs bei Siemens am Mittwoch Abend. Erstmals lernte ich, dass es so etwas wie Stil und Technik beim Laufen gibt. Nach Biancas Motto: "Wer schnell laufen lernen will, muss schnell laufen" kamen dann immer noch ziemlich anstrengende Intervalle dazu. Die ganze Gruppe trainierte den letzten Winter gut motiviert bei Eis und Schnee durch und die Endorphine überdeckten die Anstrengung. Irgendwann habe ich dann die vier Minuten / 1000 m geknackt. Durch das "Dranbleiben" über ein Jahr habe ich dann immer mehr Substanz aufgebaut.
Mein erster Laufwettkampf 2009 war dann der Firmenlauf. Bianca prognostizierte meine Kilometerzeit auf die Sekunde richtig, so dass ich mit einer optimalen Einteilung unter die ersten 500 von 25.000 kam. Als nächstes verbesserte ich mich diesen September im Halbmarathon von 1:48 h auf 1:39 h. Zur Vorbereitung auf dem Müchnen Marathon 2009 liefen wir die 10 km beim Anzinger Forstlauf und ich verbesserte mich von 46 auf 42 min. (auch hier konnte ich Biancas Vorgaben folgen). So mit neuem Selbstbewusstsein für den Marathon ausgestattet, konnte ich das Rennen ganz ruhig angehen (ich hatte eigentlich wieder einen Einbruch befürchtet und wollte nur auf 4:00 h hinlaufen). Bianca meinte, ich hätte locker das Potenzial für 3:40 h. Also peilte ich 3:45 h an.
Die progressive Renneinteilung (erste Hälfte langsamer) von eifler.com ging voll auf. Auf den letzten 15 km überholte ich mehr als tausend Läufer, was mich zusätzlich motivierte. Am Ende kam ich mit 3:37 h ins Ziel und kann heute am Donnerstag nach dem Rennen wieder rum springen wie ein junges Reh."
Mit herzlichen Grüßen & vielen Dank
Thomas Maier

"Ich habe zwar nach vielen Jahren als Sportmuffel recht spät angefangen, aber jetzt laufe ich doch schon ca. 10 Jahre. In den letzten Jahren aber ging es bei Tempo und Motivation nicht mehr so recht voran. Bevor mich die ersten Walker überholen würden, sollte sich das wieder ändern. Und einen Marathon hatte ich mir auch noch mal vorgenommen.
Deshalb musste professionelle Unterstützung her, und die fand ich bei Bianca und ihrer Running Company. Das gemeinsame Lauftraining im Dante-Stadion war zwar anstrengend, es hat aber immer auch Spaß gemacht, in der Gemeinschaft zu laufen. Da Bianca immer für jeden individuelle Zeitvorgaben ausgetüftelt hat, konnten wir trotz recht unterschiedlicher Leistungsstufen gut zusammen trainieren. Alleine hätte ich das nie geschafft.
Schon beim Dachauer Volksfestlauf im August schaffte ich trotz Hitze eine für mich recht gute Zeit. Beim Anzinger Forstlauf war ich dann noch mal ein Stück schneller und wurde damit sogar Running Company Meisterin. Obwohl ich das eher meinem Alter als meiner Zeit zu verdanken habe (die Zeit wurde je nach in Alter in Punkte umgerechnet), war ich doch mächtig stolz.
Und dann kam der München Marathon 2009. Ich habe zwar ein paar Sekunden länger gebraucht als bei meinem besten im Jahr 2002, aber da war ich ja schließlich auch 7 Jahre jünger. Hätte ich mich besser an Biancas Tempovorgaben gehalten, hätte vielleicht sogar diese Marke geknackt. Trotzdem war es wieder ein tolles Erlebnis.
Jetzt soll es natürlich weiter gehen, das nächste Ziel ist der Silvesterlauf, bei dem ich möglichst meine persönliche Bestzeit verbessern möchte. Mit Biancas Trainingsplänen wird mir das sicher gelingen!"
Eure Heidi

…und das in 2 Stunden und 15 Minuten - meine Bestzeit!
"Da ich während den letzten Wochen mit Problemen im rechten Oberschenkel zu kämpfen hatte, war ich mir nicht sicher, ob ich den Greifenseelauf-Halbmarathon überhaupt schaffen werde. Am Wettkampftag selbst war ich dann aber doch ganz zuversichtlich und wusste, ich würde es schaffen. Dazu kamen dann noch super Wetterbedingungen: 20 Grad und die Sonne, die sich immer wieder hinter den Wolken versteckte.
Die Strecke war wunderschön – um den Greifensee (in der Nähe von Zürich) durch kleine Dörfchen und mit einem schönen Wechsel von einfach nur Natur/Stille und dann wieder anfeuernde Zuschauer am Strassenrand und Musik Bands in den Dörfern.
Ein wunderbares Gefühl hatte ich während der letzten beiden Kilometer: Der Weg ins Ziel wurde erschwert durch eine stetige Steigung – die meisten Läufer gehen auf dieser Strecke (und ich erinnere mich wie ich bei dem Greifenseelauf vor zwei Jahren hier förmlich hochgekrochen’ bin). Dieses Jahr bin ich mit noch genügend Restenergie an vielen Läufern vorbeigejoggt.
Das Running Company Training hat mir bei der Vorbereitung super geholfen. Vielen Dank Bianca! Und ich freue mich auch schon riesig auf mein nächstes Ziel, den New York Marathon im November zu schaffen – mit Biancas Hilfe bin ich da ganz zuversichtlich!!!"
Christine
"Laufend die Schäl Sick erkunden hieß es nun schon zum vierten Mal rechtsrheinisch in Köln. Die „Falsche Seite“ ist dabei durchaus zum Laufen prädestiniert. Findet doch der berühmte große Bruder des liebevoll organisierten und durchgeführten Halbmarathons im August der Kölnmarathon auch größtenteils hier statt.
Das Wetter war wie geschaffen für einen zweiten Start hier nach 2007. 20 Grad am Start und auch die Sonne hatte sich hinter Wolken versteckt. Nach mehr als 3 Monaten Lauftraining in der Running Company sollten die ersten „Früchte“ geerntet werden.
Ursprünglich hieß das Saisonziel nach vielen Jahren wieder einmal einen Halbmarathon unter 1:50 h zu laufen und war für den Herbst anvisiert. Doch schon nach der ersten Hälfte des Rennens zeigte das dienstägliche Training mit seinen Tempoläufen Wirkung. In guten 52 Minuten hatte ich die ersten 10 km bewältigt und fühlte mich noch richtig gut. Nach jedem Kilometer rechnete ich die Zeit hoch und konnte mir so ausrechnen, dass es heute schon eine Zeit um die 1:50 h werden könnte – was mich zusätzlich beflügelte.
Leider stiegen die Temperaturen und der teils schlechte Weg und ungezählte Ausweich- und Überholmanöver kosteten auf der zweiten Hälfte viel Kraft. Zum Schluss wurde es noch einmal eng, aber nach beherztem Endspurt blieb die Uhr bei 1:49.28 h stehen. Eine Zeit, die mir Mut macht, nachdem ich zuletzt immer mit der 2 h–Marke beim Halbmarathon zu kämpfen hatte."
Volker

"Der persönliche Erfolg beim Sport kann viele Gesichter haben und wird wahrscheinlich von jedem Einzelnen sehr unterschiedlich wahrgenommen. Vielleicht mag das der Grund sein, dass es so viele Sportarten gibt.
Meine hatten sich bisher auf Ballsportarten konzentriert, wobei es mir mehr um den Spaß ging und weniger darum, fit, laufstark und ausdauernd zu sein. An Dauerläufe hätte ich früher nicht Mal im Traum gedacht, geschweige denn in wachem Zustand. Nicht mehr so als so genannter Spätzünder mit 56 Jahren.
Und jetzt...... ich kann es selber kaum glauben... jeden Dienstag da freue ich mich nun auf das Lauftraining im Dante-Stadion. Mitten drin meldet sich mein extrem lebendiger Schweinehund, aber dank der tollen Trainingseinheiten von Bianca und der netten Gemeinschaft in der RUNNING Company Trainingsgruppe, habe ich zusätzlich nun auch noch „beißen“ gelernt.
Meinen letzten guten Biss hatte ich beim Dachauer Stadtlauf über 10 km. Extrem heiß der Tag, das Thoma Bier in Reichweite und zwei nette Kolleginnen, Angelika mit eingebautem Tempomat und Heidi mit Steigerungspotential in der 2. Stecken-Hälfte, an meiner Seite. Mit dieser fantastischen Unterstützung habe ich die 59-Minuten-Marke geknackt und hab die Mädels im Schlussspurt nicht überholt.
Ob das an unserer Abmachung lag oder an der Tatsache, dass sie uneinholbar weit weg waren...kann ich leider nicht mehr sagen :-). Auf alle Fälle:
Laufen bei der RUNNING Company ist stark....und Bianca echt Klasse!!"
Andi

"Nach langem gezielten Lauftraining war es endlich soweit, meine persönliche Bestzeit wird heute fallen. Wir schreiben das Jahr 2009 im Juni – Run4Africa Tag. Während meiner Vorbereitungen verlief alles wie geplant, ganz nach Emil Zatopek: „Machs dir im Training schwer, dann wird es im Wettkampf leichter“. Die Marschroute war also festgelegt.
Es war bestes Laufwetter und die Strecke war auch ideal. Am Start habe ich mich richtig gut gefühlt. Die ersten 5 km verliefen super, das war mit 22.27 min. meine schnellste Zeit, die ich bis jetzt jemals auf dieser Distanz gelaufen bin. Und das war nur meine Durchgangszeit! So kann es weitergehen, habe ich mir gedacht, doch leider hatte ich die Rechnung ohne den Hammermann gemacht.
Die 2 km am Anfang waren einfach zu schnell, klassisch überpaced, wofür ich dann auch prompt bestraft wurde. Bei KM 6 kam der nicht erwartete Einbruch. Ich hatte schon Biancas mahnende Worte in den Ohren. Mit dem 7. KM kam ich noch Mal zurück auf die vorgegebene Spur. Doch zwischen KM 8-9 musste ich schwer kämpfen und führte einen heftigen Disput mit meinem inneren Schweinehund. Doch dann, wie Phönix aus der Asche, hatte ich mein Come Back, der letzte KM war mein schnellster, ich konnte noch mal einen ordentlichen Sprint hinlegen.
Im Ziel war ich anfänglich etwas enttäuscht über meinen kleinen Einbruch. Aber letztendlich habe ich mich dann doch sehr gefreut, als ich realisiert hatte, dass ich meine persönliche Bestzeit geknackt hatte. Die Konstanz hat heute im Lauf gefehlt, aber meine Lektion habe ich gelernt: Höre immer auf Deine Trainerin! Vielen Dank Bianca für das super Lauftraining. Der R4Africa war eine tolle Veranstaltung, familiär und gut organisiert, es hat wirklich Spaß gemacht. Der Lauf ist für nächstes Jahr schon im Kalender notiert."
Bernd

"Jahrelang bin ich einfach so vor mich hin gelaufen ohne bestimmtes Ziel. Es tat mir einfach gut, und es war ein idealer Ausgleich zum Büroalltag. Und außerdem wollte ich meinen Körper fit halten. Und so kann ich mein Gewicht ohne Probleme halten, auch wenn ich gut und gerne esse. 2005 bin ich zum ersten Mal einen Halbmarathon unter zwei Stunden (1:58.07 h) gelaufen, dass war schon ein tolle Leistung für mich!
2008 bin ich dann bei der „Running Company“ angekommen und mein erstes Training war fordernd, anderseits fand ich das Training mit Bianca auch toll. Der Firmenlauf stand vor der Tür und Bianca hat mich weitestgehend in Form gebracht. Die Jahre zuvor habe ich im Schnitt eine dreiviertel Stunde gebraucht und heuer bin ich die sechs Kilometer in 31 Minuten gelaufen. Das war mein erster ERFOLG.
Die Motivation zum Training ließ nicht nach! Beim Anzinger Forstlauf 2008 habe ich in meiner Altersklasse den 1. Platz erreicht! Es sollte eigentlich nur ein Trainingslauf werden, um zu sehen, ob ich auf 10 Kilometer einen 5er-Schnitt halten kann, und es hat hervorragend geklappt. Danach war ich natürlich sehr glücklich.
Ich werde und möchte auch in Zukunft am Ball bleiben! Mein Ziel für 2009 ist den Halbmarathon in 1:50 h zu laufen und einen 10-KM-Lauf „locker“ unter 50 Minuten zu schaffen. Und das mit der Unterstützung der „Running Company“.
Ich freue mich auf 2009 und viele weitere gemeinsame Trainings."
Eure Christine
"Wie in den vergangenen fünf Jahren, so war auch in diesem Januar der Blick auf die Waage ein Horror. Der „Augustiner-Muskel“ war eine stetig wachsende Konstante, die zum Beginn meiner Tennissaison in der Landesliga im Mai wieder auf Normalmaß zurückzuführen war. Nachdem ich in 2007 meinen inneren Schweinehund nicht überwinden konnte, und ich als Folge dann in der Saison als Übergewichtiger gegen vermeintlich schwächere Spieler verlor, musste etwas Neues, sprich Erfolgsversprechendes her.

Lange Läufe seien ein probates Mittel – wurde ich belehrt, aber dies mochte ich während meiner Tennisleistungssportlerzeit eigentlich schon nicht besonders, aber es half ja nichts.
Schließlich waren nach einigen Wochen unkoordinierten Trainings schon Pfunde weg, aber der richtige Erfolg stellte sich erst auf ganz anderem Weg ein – beim regelmäßigen Lauftraining, welches in der Firmen- Leichtathletikabteilung ab April 2008 angeboten wurde.
Ab da leitete mich Bianca von einem Training zum anderen mit dem Ergebnis, dass ich z.B. eine richtige Technik beigebracht bekam. Und auf einmal merkte ich, dass das Laufen ja Spaß machen kann.
Eine Vision, die nie in Erfüllung zu gehen schien, war in greifbare Nähe gerückt - einmal einen Halbmarathon zu vollbringen. Und es wurde wahr. Nach dem 8,5 Kilometer Münchner Kindllauf sowie den 10 km beim Dachauer Stadtlauf war es der 21.09.08, an dem mein Traum Realität werden sollte – den HM von Karlsfeld bewältigte ich in knapp unter 2 Std. Dieses Glückgefühl im Ziel war so einzigartig, dass ich im Training jetzt ehrgeizig werde.
In 2009 soll ein HM unter 1:50 Std. bewältigt werden. Hier verlasse ich mich nun voll und ganz auf die Trainingeinheiten von Bianca, damit auch meine zweite Vision wahr werden kann.
Liebe Bianca - bitte hilf mir dabei, dieses Ziel zu erreichen. Du hast mein vollstes Vertrauen. Tennis ist durch Dich auf dem besten Wege, nach drei Jahrzehnten (!) von Platz eins meiner Sportarten verdrängt zu werden! Auf eine lange und erfolgreiche Zukunft! Vielen Dank für Deine bisherige Unterstützung und das perfekte Training."
Wolfgang
"2002, ein Jahr nach der Geburt meines Sohnes, hat mich das Lauffieber gepackt. Zuerst habe ich einsam meine Runden gedreht und schnell gemerkt, welche Glückshormone nach dem Laufen ausgeschüttet werden. Gelegentliches Laufen stand fortan auf dem Wochenplan. Aus meinen ersten Laufversuchen wurden schnell einige Kilometer, die ich mit Freude und Überwindung meines inneren Schweinehundes Woche für Woche absolvierte.
Durch regelmäßiges Laufen habe ich mich an meine erste große Lauf-Herausforderung im Jahr 2006 herangetastet – einen Halbmarathon. Die 21 km habe ich in der Zeit von 2.13 h überstanden. Gott sei Dank!!! Beim 10 km Silvesterlauf in München im Jahr 2007 bin ich schon unter einer Stunde (59.10 min.) geblieben. Für mich einfach super!
Durch meinen Beitritt zur Laufgemeinschaft „SV Weiß Blau Allianz“ im Juli 2008 habe ich Bianca und die RUNNING Company kennen gelernt. Ab diesem Zeitpunkt bin ich zu einem regelmäßigen und für mich optimalem Training gekommen. Auch wenn ich am Anfang einen Muskelkater hatte, in der Gemeinschaft hat es einfach Spaß gemacht zu trainieren. Die Erfolge stellten sich auch bald ein.
Schon im August beim Dachauer Volkslauf 2008 über 10 km steigerte ich meine Bestzeit auf 54.46 min. Fast 5 Minuten schneller als meine alte Bestmarke, die gerade mal ein halbes Jahr alt war. Beim Oberland Marathon, der 11 km lang war, blieb ich unter einer Stunde! Also die Zeit, die ich beim Silvesterlauf für nur 10 km benötigt hatte.
Na wer sagt denn, dass ich jetzt nicht noch mehr schaffen kann. Mit persönlichen Erfolgen macht Training gleich viel mehr Spaß. Und mein Beispiel zeigt, dass man mit dem richtigen Training auch wirklich schneller wird. Bei mir waren es bisher 5 min auf 10 km. So trainiere ich fleißig weiter und hoffe, dass ich mit der Hilfe von der RUNNING Company auch im nächsten Jahr noch mal 5 Minuten schneller werde. Außerdem möchte ich dann auch meinen ersten Halbmarathon laufen. Das Training macht mir aber so oder so mit dir Spaß Bianca. Vielen Dank für die tolle Betreuung und die vielen Tipps zur Verbesserung meiner Lauftechnik. Ich freue mich auf weitere Trainingseinheiten mit Dir."
Deine Ursel
"An den kühlen Samstagmorgen im Februar erinnere ich mich noch sehr gut. Ich lief meinen ersten längeren Trainingslauf und dachte: „Uuuh langweilig und anstrengend. Über 10km werden meine Laufambitionen ganz sicher nie hinausgehen.“ Mit dem Lauftraining hatte ich gerade begonnen, weil ich mich beim Firmenlauf verbessern wollte. Er wurde zur bitteren Lehrstunde für mich, aber das ist eine andere Greenhorn-Geschichte. 
Je weiter ich in meinem Trainingsplan vorankam, desto mehr relativierte sich meine Position aus dem Februar. Halbmarathon Nr. 1 im Mai folgte Nr. 2 im Juni und die Frage, wie ich einen Marathon schaffen kann.
Nach meiner Vorstellung war der nur mit Schmerzen, Qual und großer Selbstüberwindung durchzustehen, das Ziel nur wankend auf dem Zahnfleisch zu erreichen. Um all diese Schrecklichkeiten auf ein Minimum zu reduzieren, musste professionell trainiert werden.
Zum Glück kreuzten sich meine Laufpfade mit denen von Bianca und ihrer Running Company. Zehn Wochen intensive Trainingsbegleitung (Ziel: 3:30 h) führten mich zum einem Ausnahmeerlebnis.
Meinen ersten Marathon absolvierte ich in fantastischen 3:13.50 h, und ich belegte sogar einen dritten Platz (Internationaler Marathon Timisoara 2008). Das Rennen war ein echtes Vergnügen. Ich lief sehr konstant (um 4’35’’), bis km 30 sogar absolut locker. Anstrengend waren die letzten 4 km: 19 Minuten Tribut ans Laktat waren im Vergleich zu meinen Marathon-Horror-Vorstellungen ein Witz. Das adrenalingesättigte Hochgefühl des Erfolgs überdauerte den Muskelkater – die einzige Folgeerscheinung – bei weitem.
Der wöchentliche, individuell nach meinem Trainings- und Gesundheitszustand erstellte Trainingsplan, die gemeinsame wöchentliche Trainingseinheit, der enge Kontakt zum Trainer, das Motivieren, die vielen Tipps „by the way“ und ein verlässlicher Ansprechpartner bei allen Fragen zu Training und Wettkampf, das war die „Running Company Garantie“ für meinen Erfolg. Ich freue mich darauf, den nächsten Zielen gemeinsam mit euch entgegenzulaufen. Mir fallen da spontan zwei, drei ein. Jetzt wird’s erst mal kürzer und viel schneller. Garantiert!"
Dirk
Warum eigentlich Treppen steigen, wenn es einen Aufzug gibt?
Der Aufzug ist sowieso viel besser! Man kommt an sein Ziel, ohne aus der Puste zukommen, und das Verletzungsrisiko ist auch gleich Null.
So habe ich früher gedacht, als mir Sport ein Graus war, und ich um jede Treppe einen großen Bogen gemacht habe.
Heute nehme ich jede Treppe die sich mir in den Weg stellt. Ich leide aber nicht an Klaustrophobie, sondern laufe jetzt regelmäßig mit der RUNNING Company - 1 mal pro Woche im gemeinsamen Lauftraining in München.
Und was ich vor einem halben Jahr noch für unmöglich gehalten hätte... das Lauftraining macht mir sogar Spaß. Sogar die ersten Erfolge stellen sich bereits ein. Mein persönlicher „Langlauf-Rekord“ steht mittlerweile bei stolzen 1:40 h. Das ist mehr als ich in den letzten drei Jahren zusammen gelaufen bin.
Und natürlich höre ich jetzt nicht auf. Mein großes Ziel für dieses Jahr ist bereits gesteckt. Ein Marathon soll es sein, und bitte schön unter 4:10 h und das alles noch dieses Jahr. In einem Moment der Schwäche habe ich mich zu dieser verrückten Wette hinreißen lassen. Aufhören kann ich daher erst mal nicht, und ich will es auch gar nicht! Denn entgegen meiner Befürchtungen musste ich bisher weder den gefürchteten Muskelkater noch gezerrte Bänder oder Atemnot erleiden. Mit kontinuierlichem Aufbautraining habe ich meine Kondition Stück um Stück gesteigert.
Liebes RUNNING Company Team, vielen Dank für Eure Unterstützung bei dem Vorhaben aus mir Couch-Potato einen sportlichen Menschen zu machen. Ihr habt an mir wahre Wunder vollbracht und mit Euch macht mir sogar Schwitzen Spaß.
Natürlich werde ich mit Euch weitermachen, denn schließlich habe ich eine Wette zu verlieren. Nur wer zahlt mir die neuen Anzüge, die ich jetzt brauche? Die alten werden mittlerweile alle zu groß.
Sportliche Grüße
Euer Götz
Liebes Running Company Team,
Laufen ist nicht gleich Laufen, das weiß ich jetzt genau! Jahrelang habe ich artig mein Fitnessprogramm durch sonntägliche Läufe an der Isar erschlagen. Ich fühlte mich nach jedem Lauf ganz gut. Allein es wurde nicht schneller oder gar weiter und irgendwie ist es auch nicht mit Spaß verbunden gewesen. Eigentlich war es wohl nur eine lästige Pflicht. Meine Träume von der Teilnahme an offiziellen Wettkämpfen oder gar das Ziel Marathon blieben Träume...
Seit meinem Lauftraining mit Euch sind meine Träume nicht mehr „nur“ Träume! Durch unser Lauftraining in der Gruppe weiß ich endlich wie man schneller und damit auch länger läuft. Außerdem macht mir das gemeinsame Training richtig Spaß und motiviert mich unglaublich! Meine Lauftechnik hat sich Dank Euch auch schon erheblich verbessert.
Am letzten Wochenende habe ich nun endlich an meinem ersten Wettkampf teilgenommen - 3,4 km, der erste Schritt ist getan. Und jetzt möchte ich auch gleich meinen ersten Marathon ins Visier nehmen :-). Dieses Jahr wird’s nix mehr, das ist mir klar. Aber ich würde schon sehr, sehr gerne die Planung für einen Marathonstart in München 2009 mit euch angehen. Glaubt ihr das ist realistisch? Ich gelobe dann auch kein einziges Training mehr zu verpassen. Selbst wenn es mal wieder Katzen regnet.
Vielen Dank für die tolle Betreuung von Euch, und dass ihr es immer wieder schafft, mein Training auf meine doch sehr speziellen Bedürfnisse abzustimmen. Macht bitte weiter so.
Eure Britta