Für die RUNNING Company ist der München Marathon Pflicht, oder besser gesagt Kür, denn „auf diesen Termin fiebern wir alle schon wochenlang hin, er ist etwas ganz besonderes für uns Münchner“, so Bianca Meyer, die diesmal auf der halben Distanz startete und gleich auf dem Siegerpodest landete.
Aber besonders stolz ist sie auf ihr Team, allen voran Benjamin Lenk (Foto links), der mit 35.40 min. den 3. Platz in seiner Altersklasse auf der 10-km-Strecke erzielte. Er rannte gemeinsam mit seiner Freundin Anne Haug, die zweite bei den Damen wurde, als Tempomacher vorne weg.
Uta Giermann (Foto rechts) lief ebenfalls die 10 km und toppte ihre Bestzeit mit 55.18 min. um ganze fünf Minuten – und das nach nur neun Wochen Lauftraining bei der RUNNING Company; einfach unglaublich diese Leistungssteigerung!
Uta lief zusammen mit Meike Leopold „gemeinsam macht es einfach noch mehr Spaß!“ sind sich die beide Damen einig. Zu Beginn kamen die zwei etwas ins Läufergedränge, da sie sich zu weit hinten im Startblock aufgestellt hatten und es nur schleppend vorwärts ging. Der Zieleinlauf war dafür umso schöner. „Ich war überhaupt nicht kaputt“, freut sich Meike, „das liegt bestimmt am tollen und motivierenden RUNNING Company-Lauftraining jeden Donnerstag im Stadion am Schyrenbad!“
Eine neue Bestzeit lief auch Elena Morales auf der 10-km-Strecke. Elena war Mitte September im Livigno-Laufcamp Höhentraining & Wellness mit dabei und erinnerte sich während des Laufs an Biancas Worte „Knie hoch!“. „Das habe ich aber leider nicht die ganze Zeit durchhalten können, denn das ist ganz schön anstrengend. Da brauch ich noch ein bisschen Übung!“
Heidi Siebert, RUNNING Company-Meisterin 2009, „verpasste“ ihre Bestzeit knapp, ist aber trotzdem zufrieden mit ihrem Ergebnis von 56.24 min., mit dem sie 7. in ihrer Altersklasse wurde.
„In den letzten Wochen hatte ich wenig Zeit zu trainieren, daher habe ich mich dafür entschieden „nur“ die 10 km zu laufen.“
Vollkommen überwältigt von der Atmosphäre und von sich selbst war Esin Kazzaz, die nach 65.26 min. im Stadion eintraf: „Zum zweiten Mal habe ich es geschafft, 10 km am Stück zu laufen! Der START Running-Laufkurs für Anfänger und das Laufcamp im Septbember hat sich vollends für mich gelohnt! Endlich läuft es so richtig für mich – ich hätte nie gedacht, dass das so schnell gehen kann.“
Im Marathon starteten Andreas Lenk, Eva Krüger, Eva Lenz und Sabine Botterer.
Für Eva Lenz war es die Premiere: „Ich bin sehr zufrieden! Eigentlich rechnete ich mit rund 5 Stunden. Dass ich mit 4:08.30 h fast eine ganze Stunde schneller war, freut mich natürlich total!“. Besonders beeindruckt hat sie der Zieleinlauf im Olympiastadion: „Die Stimmung war unbeschreiblich!“
Für ihre Namensvetterin Eva Krüger war der heutige Marathon (auf flacher Strecke), den sie mit 4:45.39 h lief, beinahe eine Erholung, im Gegensatz zum „Jungfrau-Marathon“, den sie vor 4 Wochen in der Schweiz mitmachte und der durch das Gebirge mit rund 2000 Metern Höhenunterschied ganz schön anstrengend war. „Zum Glück war ich im Frühjahr im RUNNING Company Toskana Laufcamp mit dabei und hatte so eine gute Grundlage!“
Etwas angeschlagen startete Sabine Botterer in ihren Marathon: „Ich war die letzten Tage sehr viel auf den Beinen auf der Frankfurter Buchmesse, das hat sich leider bemerkbar gemacht.“ Aber trotz schwerer Beine war sie mit ihren 4:21.64 h hoch zufrieden, da sie sich im Vergleich zum letzten Marathon um eine ganze sagenhafte Stunde verbessert hat. „Die neue Bestzeit ist wirklich krass!“.
Andreas Lenk ist auch sehr zufrieden mit seinen 3:32.42 h. Die letzten Tage kämpfte er noch mit einer Erkältung, hielt aber eisern durch: „Ich habe die ganze Zeit nur an meine Trainerin Bianca gedacht“, so Andreas, „die hätte mir was erzählt, wenn ich einfach aufgehört hätte…“, grinst er.

Den erstmals im Rahmen des München Marathons ausgetragenen Halbmarathon nahmen sich André Neudeck, Bernd Hilbig, Bianca Meyer, Kirsten Graham, Manja Grosche, Stéphane Moritz, Volker Krause und Wolfgang Auer vor.
André (Fotro links) war sogar extra aus Halle an der Salle angereist! Er startete mit Bianca, verlor sie dann aber aus den Augen:
„Es war einfach zu viel los. Als ich sie dann wieder entdeckte, bekam ich Seitenstechen, da war natürlich nichts mehr mit einholen….“ ärgert er sich. Auch sein Ziel hat er mit 1:26.21 h um über vier Minuten verfehlt.
„Aber die RUNNING Company After-Marathon-Party am Abend hat mich dann wieder für alles entschädigt! Es war ein s“
Für Kirsten Graham lief es richtig „smooth“ und sie war auch sehr zufrieden mit ihrer Zeit von 1:53.05 h. Das waren wieder vier Minuten schneller als ihre bisherige persönliche Bestzeit. Und schon hat sie das nächste Lauf-Ziel im Auge: „2011 will ich unter 1:50 h kommen!“
Im Doppelpack starteten Volker Krause und Wolfgang Auer. Volker kam mit 1:49.26 h ins Ziel und freut sich, dass er wieder unter 1:50 h geblieben ist. „Das hat meinen Trend der Leistungssteigerung in diesem Jahr noch einmal bestätigt.“ Wolfgang kam ein paar Minuten nach ihm an und erzielte mit 1:56.38 h eine persönliche Bestzeit: „Ich war 3 Minuten schneller als bisher!“, freute er sich. Bis KM 19 lief Wolfgang sogar auf eine noch schnellere Zeit zu, am Ende ging dann allerdings etwas die Kraft aus.
Alexandra Eiband, Trainerin der RUNNING Company, nutze den Halbmarathon als Vorbereitung für die Triathlon-Mitteldistanz-Weltmeisterschaften in Florida. „Leider hatte ich noch mit den Nachwirkungen einer Verletzung zu kämpfen. Daher freue ich mich, dass ich für mich gute 1:30.48 h gelaufen bin.“
Auch Bernd Hilbig (Foto rechts) lief sich quasi „warm“ am Sonntag, denn der richtig große Lauf steht für ihn am 31. Oktober an: da startet er beim 2500-Marathon-Jubliäum in Athen. "Da komme ich hoffentlich besser durch als heute“, sagt er, „denn heute hatte ich zwischendrin einen ganz schönen Durchhänger.“
Wenn man aber bedenkt, dass er nach 4 Wochen Verletzungspause erst wieder seit 3 Wochen trainiert ist sein Ergebnis von 1:37.50 h richtig toll; denn das waren gerade mal 49 sec langsamer als seine Bestzeit. So kann Bernd guten Mutes nach Griechenland aufbrechen, um auf historischen Spuren zu wandeln.
Ein „klassischer Lauffehler“ unterlief Manja Grosche, die mittlerweile in Portugal lebt und daher nur noch sehr selten im RUNNING Company Training dabei ist. Sie lief die ersten 10 km zu schnell und musste sich bis KM 17 recht quälen. „Ich war froh, dass ich dann allmählich wieder ein Tempo fand, dass ich gut bis zum Schluss durchhielt.“ Mit ihren 2:31.51 h war sie zwar nicht ganz glücklich, „aber dafür waren die drei Wochen Lauftraining mit den RUNNING Company Trainingskollegen, umso schöner!“
Statt sich auszukurieren feierte Bianca mit ihren Läufern noch am Marahon-Abend bei der legendären RUNNING Company After-Marathon-Party. „Ins Bett kann ich später immer noch, jetzt wird erst mal angestoßen auf unsere Erfolgsgeschichten des München Marathons 2010!“
Herzlichen Glückwunsch an alle!
Marathon |
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| Andreas Lenk | 3:32.42 h | BESTZEIT! |
| Eva Krüger | 4:45.39 h | BESTZEIT! |
| Eva Lenz | 4:08.30 h | BESTZEIT! |
| Sabine Botterer | 4:21.54 h | BESTZEIT! |
Halbmarathon |
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André Neudeck |
1:26.21 h |
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Bernd Hilbig |
1:37.50 h |
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Bianca Meyer |
1:21.38 h |
1. Platz Frauen |
| Kirsten Graham | 1:53.05 h | BESTZEIT! |
| Manja Grosche | 2:31.51 h | |
| Stéphane Moritz | 1:50.11 h | BESTZEIT! |
| Volker Krause | 1:49.26 h | |
| Wolfgang Auer | 1:56.38 h | BESTZEIT! |
10 km |
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| Benjamin Lenk | 35.40 min. | 3. Platz in AK |
| Elena Morales | 65.58 min. | BESTZEIT! |
| Esin Kazzaz | 65.26 min. | BESTZEIT! |
| Heidi Siebert | 56.24 min. | 7. Platz in AK |
| Meike Leopold | 54.56 min. | BESTZEIT! |
Uta Giermann |
55.18 min. |
BESTZEIT! |