Der Frankfurt Marathon 2017 und mein 30. Marathon-Jubiläum

Der Frankfurt Marathon 2017 und mein 30. Marathon-Jubiläum
11. November 2017 RC | Nadja

Der Frankfurt Marathon 2017 und mein 30. Marathon-Jubiläum

Siglinde BuseAuch ich wollte dieses Jahr wieder beim „Mainova Frankfurt Marathon“ dabei sein. Im Juli 2016 hatte ich einen Unfall und brach mir den Vorfuß mit anschließender OP. Es musste einer meiner Knochen mit Platten fixiert werden, die dann im Februar 2017 wieder entfernt wurden. Ab März konnte ich wieder mit dem Lauftraining beginnen. Mein Ziel: Den Frankfurt-Marathon in 4:37 h finishen. Das war meine Zeit, die ich 2015 in Frankfurt gelaufen bin. Ich wollte wieder so fit werden wie ich damals war.



Also musste ein professioneller Trainingsplan her. RUNNING Company und  Bianca Meyer schien mir dafür am besten geeignet, da ich sie bereits von einem der RUNNING Company Laufcamps kannte. Meine Entscheidung war genau richtig, denn Bianca schaffte es, mich mehr als einmal an meine Grenze zu bringen. Die Fortschritte, die ich während des Lauftrainings machte, begeisterten mich und ich freute mich jede Woche auf meinen neuen Trainingsplan.



Und so stand ich am 29.10.2017 mit leichtem Unwohlsein im Startblock. Die Wetterprognose sagte Wind, Sturmböen und Regen voraus. Zum Glück wehte vormittags nur ein böiger Wind. Bianca riet mir, langsam zu beginnen. Es gelang mir nicht. Ich lief sehr locker und war auf Kurs unter 4:30 h. So lief ich Kilometer um Kilometer und auf dem Weg raus nach Höchst kam der Wind mal von der Seite mal von vorne, aber es lief bei mir.



Dann zurück auf der Mainzer Landstraße in Richtung City, wo uns Rückenwind versprochen wurde – na ja, es war zumindest kein Gegenwind. Zurück in der Innenstadt, holten mich auf den letzten Kilometern dann doch noch die Sturmböen und feiner Nieselregen ein. Die Stadtmitte, wo sonst nochmal der Bär steppt, war fast menschenleer. Der Wind war so stark, dass zweimal mein rechter Fuß an meinen linken geschleudert wurde und ich dachte, ich stürze. Bei Kilometer 41 standen dann, bereits zum dritten Mal, der Fan-Club vom Marathon-Team Ketsch und das war einfach super. Ich konnte noch einmal beschleunigen und lief nach 4:31.23 h in die „Gudd Stubb“ (Festhalle) ein.  Es war ein toller Lauf für mich. Das war mein 30. Marathon, Jubiläum. Noch nie bin ich einen Marathon so locker gelaufen, aber ich habe auch noch nie ein so anspruchsvolles Marathontraining absolviert.



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