Mit 55 in Topform dank RUNNING Company

Mit 55 in Topform dank RUNNING Company
14. Oktober 2021 Regina

Mit 55 in Topform dank RUNNING Company

RUNNING Company_Gunther WellhausenRichtig mit ernsthaftem Training habe ich eigentlich erst 2007 begonnen. Bis 2011 sind so ca. 15.000 (Lauf-)Trainingskilometer zusammengekommen und auch einige Erfolge (AK-Treppchen bei kleineren Laufveranstaltungen). 2012 war ich dann für den New York Marathon qualifiziert und bin hochmotiviert und mit intensiver Vorbereitung in den Beinen hingeflogen. Kaum angekommen, musste ich feststellen, dass das Rennen abgesagt worden war. Das hat mich so frustriert, dass ich mich in den nächsten Jahren hauptsächlich dem Triathlon gewidmet habe.




Als guter Start in die Trainingssaison hat sich dabei das RUNNING Company Laufcamp auf Lanzarote erwiesen; mittlerweile war ich sechsmal dort. Als ich 2019 in Roth endlich (im 4. ernsthaften Versuch) das Triathlon Langdistanz-Rätsel (wie kann man nach einem vernünftigen Radsplit noch einen anständigen Marathon laufen) für mich gelöst hatte, schien eine Hawaii- Qualifikation in 2021 in der M55 nicht mehr ganz unrealistisch. Ich habe mich für den Berlin Marathon 2020 angemeldet, um nochmal eine Solo-Marathon Referenzzeit zu haben als Orientierung. Dann kam Corona und hat erstmal alles über den Haufen geworfen.




Zum Glück kannte ich ja Bianca Meyer schon (und sie mich), also habe ich mir einen professionellen Trainingsplan bestellt mit Ziel Berlin Marathon 2020 nach dem Motto: Laufen geht immer irgendwie. Erst war ich ein bisschen skeptisch, da doch vieles für mich ungewohnt war und ich ja auch schon einiges an Trainingserfahrung hatte. Schnell habe ich aber festgestellt, dass ich mich hundertprozentig auf meine Trainerin Bianca verlassen kann und einfach nur machen muss, was im Trainingsplan steht.




Aus dem halben Jahr Vorbereitung wurden dann anderthalb Jahre; umso mehr habe ich mich gefreut, 2021 in Berlin zu starten. Leider war ich nicht im richtigen Startblock (ich konnte nur eine 3:10 h vom München Marathon 2019 vorweisen) und habe dann im Rennen ungefähr 900 Läufer überholt. Vermutlich lag es daran und vielleicht auch am warmen Wetter, dass ich mit 2:55.54 h eine neue persönliche Bestzeit um 31 Sekunden verpasst habe. Da meine Bestzeit schon aus 2011 stammt, habe ich mich eigentlich um irgendetwas zwischen 13 und 18 Minuten (je nach Rechner) verbessert, wenn man mein höheres Alter berücksichtigt. Das war nicht unbedingt zu erwarten, da mein Trainingsalter mittlerweile ja auch schon recht hoch ist.




Was ist nun das Besondere an einem Marathontraining, mit dem man solche Verbesserungen erzielen kann? Zunächst mal hatte jede meiner Einheiten ein spezifisches Trainingsziel, d.h., die eingesetzte Zeit wird optimal genutzt. Zweitens ist der Plan wirklich individuell und berücksichtigt neben den Ergebnissen der letzten Woche auch immer Besonderheiten in der eigenen Wochenplanung (z.B. berufliche Termine). Daher gelingt der Spagat, zu fordern, aber nicht zu überfordern. Schließlich werden die – vermutlich nicht nur in meinem Fall – ungeliebten, aber sehr wichtigen Einheiten wie Lauf-ABC, Stretching, Stabi explizit mit Zeitangabe vorgegeben. Da fällt es dann schwerer, sich zu drücken.
Zu erwähnen ist unbedingt noch das Höhentraining im Running Company Laufcamp Livigno, an dem ich 2019 und 2021 teilgenommen habe. Der Effekt ist umwerfend, das muss jeder Läufer und jede Läuferin einfach mal ausprobieren. In meinem Fall ist zwei Wochen nach dem Berlin Marathon noch eine 1:21.55 h beim Halbmarathon in München herausgekommen und damit der Sieg in der AK M55.

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