Nach neun Jahren zurück zum Marathon – Markus Puttlitz, Jahrgang 1969

Nach neun Jahren zurück zum Marathon – Markus Puttlitz, Jahrgang 1969
16. Mai 2016 RC | Henrik

Erfolgsgeschichte Markus PuttlitzNach neun Jahren zurück zum Marathon

Ich laufe seit vielen Jahren gern, hatte aber vor der RUNNING Company zum letzten Mal als Schüler im Leichtathletikverein einen ernsthaften Trainingsplan. Für meine Marathonrennen habe ich damals eifrig, aber sehr unstrukturiert trainiert und mein letztes Rennen 2007 absolviert. Es gibt bei der RUNNING Company verschiedene Möglichkeiten des Mittrainierens, aber wenn man in Hamburg wohnt, fallen Gruppentrainings im Münchner Stadion oder an der Isar leider aus. Dafür bin ich ein großer Fan der Laufreisen geworden. Ich habe schon Lanzarote sowie mehrmals Livigno und Toskana mitgemacht. Für einige Jahre fuhr ich dort nur hin mit dem Ziel, besser in Form zu kommen.

Ein größerer sportlicher Ehrgeiz hat mich dann nochmal 2015 gepackt – das Ziel, nach fast zehn Jahren und in der falschen Hälfte der Vierziger die eigene Marathon-Bestzeit zu verbessern! Diese stammte aus dem Jahr 2007 und stand bei 3:49. Mir war klar, dass mein übliches Muster, „fast nur in Laufcamps zu laufen“, nicht ausreichen würde. Ab Herbst 2015 habe ich also ernsthafter trainiert und ein erster Formtest beim Münchner Halbmarathon ging mit 1:50 h auch gut aus. Im Winter habe ich dann mit dem individuellen Trainingsplan der RUNNING Company angefangen. Schön ist hierbei, dass man Bianca jeden Sonntag die möglichen Trainingstage nennen und auch innerhalb der Woche halbwegs flexibel schieben kann – besser planbar ist ein Beraterleben nicht.

Den Winter hindurch habe ich also deutlich strukturierter und professioneller trainiert als jemals zuvor. Zur Formüberprüfung gab es in Hamburg die Bramfelder Winterlaufserie, bei der ich ca. einmal im Monat die 20 km mitgelaufen bin – und jedes Mal ein bisschen schneller, was gut für mein läuferisches Selbstvertrauen war. Schließlich habe ich im März/April wie in den Vorjahren noch zwei Wochen Toskana Laufcamp bei Bianca eingebaut, die ebenfalls ermutigend verlaufen sind. Angenehmer Nebeneffekt: seit dem Start meines Marathon Trainings im Herbst 2015 habe ich zehn Kilo Bauch verloren!

Beim Marathon in meiner Hamburger Heimat am 17.04.2016 sollte dann die Bestzeit fallen. Konkret hatte ich mir eine Zeit unter 3:45 h vorgenommen. Ich bin mit der Tempomacherin für 3:45 h gestartet, fand das Laufen in einer großen Gruppe allerdings nach ein paar Kilometern mühsam und bin gegen meinen ursprünglichen Plan „vorgeprescht“. Die erste Hälfte des Rennens fiel mir sehr leicht, und in der Euphorie hatte ich eine Halbmarathon-Zwischenzeit von 1:50 h stehen, also zwei Minuten zu schnell. Auch auf den folgenden zehn Kilometern habe ich mich noch sehr gut gefühlt und immer brav ans Trinken und Schlucken diverser Gels gedacht. Leider ließen ab Kilometer 32 die Kräfte trotzdem stark nach (selber schuld, ich hätte meine Anfangseuphorie bremsen müssen), und ab Kilometer 35 wurde es hart. Dort konnte ich der Tempomacherin leider nicht mehr folgen und musste mich darauf konzentrieren, das Ziel überhaupt zu erreichen. Aber zur Bestzeit hatte ich ja noch einen klitzekleinen Puffer und habe mich kilometerweit mit sehr kleinen Schritten (aber ohne stehenzubleiben) über den Asphalt bis ins Ziel gekämpft. Herausgekommen ist am Ende eine 3:48:33 h und damit Bestzeit!

Daher bin ich insgesamt sehr zufrieden mit meinem ersten Marathon nach sehr langer Zeit. Es bleibt sicher nicht mein letzter! Ich habe noch genug Ziele, z.B. den Münchner Halbmarathon unter 1:45 h und den nächsten Hamburger Marathon dann wirklich unter 3:45 h zu laufen. Mit gleichmäßigerer Renneinteilung und weiterhin professionellem Training bei Bianca wird das klappen, da bin ich mir sicher!

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