Drei Bestzeiten in einem Monat – Michael Schropp, Jahrgang 1964

Drei Bestzeiten in einem Monat – Michael Schropp, Jahrgang 1964
1. September 2012 RC | Henrik

Drei Bestzeiten in einem Monat

RUNNING Company Erfolgsgeschichte Michael Schropp40:44 Minuten (10 km) – 1:29:17 Stunden (Halbmarathon) – 3:12:17 Stunden (Marathon): Zeiten, die für mich vor zwei Jahren noch unvorstellbar waren.

Nach einem dreijährigen Indienaufenthalt konnte ich mich dank Yoga zwar super verbiegen, aber meine Kondition war auf dem Nullpunkt. Anfang 2010 fing ich daher wieder an, regelmäßig zu laufen. Ziel meines Trainings: der München Marathon im Oktober. Trotz guter Vorbereitung musste ich bereits nach 20 km meine erste Gehpause einlegen – und es war nicht die letzte. Nach 42,195 km zeigte die Uhr im Olympiastadion eine Zeit von über vier Stunden an. Statt Euphorie machte sich ein Gefühl der Unzufriedenheit breit.

So machte ich mich auf die Suche nach professioneller Unterstützung und landete schließlich bei Bianca und ihrer RUNNING Company. Dies war der Beginn eines strukturierten und effektiven Lauftrainings – egal bei welchem Wetter. Neben meiner Ausdauer verbesserte sich auch meine Schnelligkeit. 3:40:11 Stunden beim Hamburg Marathon im Mai 2011, nicht schlecht! Doch jetzt hatte ich Blut geleckt.

Bewaffnet mit Biancas Trainingsplänen nahm ich den nächsten Marathon ins Visier. In Frankfurt verpasste ich meine angepeilte Zeit von 3:30 Stunden ganz knapp. Aber das spornte mich nur noch mehr an.

Und dann 3:19:20 Stunden beim Hamburg Marathon 2012! Diese Zeit war unglaublich, ich war hochzufrieden und überglücklich. Karin, meine Lebensgefährtin, und im Nebenjob mein glühendster Fan und zuverlässigster Supporter, meinte: „Das war’s dann, schneller geht’s nicht. Diese Zeit ist nicht zu toppen.”

Trotzdem entschied ich mich, bei weiteren Läufen zu starten – mit Erfolg. Nun jagte eine Bestzeit die nächste: 1:29:17 Stunden beim Halbmarathon in Altötting, 40:44 Minuten beim 10 km Lauf in Erding.  Und dann kam endlich Berlin: 40.000 Läufer aus 125 Nationen, 1 Million Zuschauer, 80 Bands und traumhaftes Herbstwetter. Ein Wahnsinn. Die Stimmung an und auf der Strecke durch die Hauptstadt war einmalig. Ich lief ein perfektes Rennen und beendete meinen 5. Marathon kurz hinter dem Brandenburger Tor in 3:12:17 Stunden.

Die Winterlaufserie 2011/2012, das Trainingscamp in der Toskana, das Höhentraining in Livigno sowie meine Trainingspläne legten den Grundstein für die Form meines Lebens – und das mit knapp 48.

Und meine Ziele für 2013? Ich überlege noch…
Dieser Erfolg kommt aber nicht von allein. Dahinter steckt regelmäßiges Training, hoher Zeitaufwand, jede Menge Motivation und eiserner Wille. Insbesondere, wenn es einmal nicht so läuft. Doch am Ende halte ich es, wie es auf Marcel Nguyens Brust-Tattoo zu lesen ist: Pain is temporary. Pride is forever.

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